Nach Spannungen: Merz telefoniert mit Trump

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Deutschland,

Nach Spannungen in den deutsch-amerikanischen Beziehungen haben Kanzler Friedrich Merz und US-Präsident Donald Trump miteinander telefoniert.

Merz und Trump
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Präsident Donald Trump haben telefoniert. (Im Bild: Merz und Trump bei einem Treffen in Washington im März 2026) - keystone

Merz sprach auf der Plattform X von einem guten Telefonat mit Trump auf dessen Rückreise aus China. «Wir sind uns einig: Der Iran muss jetzt an den Verhandlungstisch kommen.» Der Iran müsse die Strasse von Hormus öffnen. Teheran dürfe keine Nuklearwaffen besitzen.

Merz schrieb weiter, er und Trump hätten auch eine friedliche Lösung für die Ukraine erörtert und die Positionen im Vorfeld des Nato-Gipfels in Ankara abgestimmt. Der Gipfel ist im Juli. «Die USA und Deutschland sind starke Partner in einer starken Nato», schrieb Merz.

Trump war zu einem Staatsbesuch in China. Zuletzt hatte der Iran-Krieg das deutsch-amerikanische Verhältnis immer mehr belastet. Merz hatte den USA vorgeworfen, sich vom Iran demütigen zu lassen.

Er hatte dafür eine persönliche Attacke von Trump kassiert: «Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!», hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social über den Kanzler geschrieben. Es sei kein Wunder, «dass es Deutschland so schlecht geht, sowohl wirtschaftlich als auch in anderer Hinsicht!».

Merz hatte gesagt, die von den USA und Israel anfangs angestrebte schnelle Lösung im Iran-Krieg sei nicht erfolgt. Den USA warf er eine fehlende Strategie vor. Zuvor hatte Trump Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der für den Ölhandel wichtigen Strasse von Hormus kritisiert. Der Iran-Krieg hat wirtschaftliche Folgen auch für Deutschland.

Das US-Verteidigungsministerium hatte angekündigt, rund 5.000 der etwa 39.000 in Deutschland stationierten US-Soldaten abzuziehen.

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Kommentare

User #2629 (nicht angemeldet)

Was die 2 können auch telefonieren, sowas.

User #7333 (nicht angemeldet)

Merz soll sich um sein Deutschland kümmern, anstatt international ein blaues Auge zu holen.

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