Wegen Mordes und Mordversuchs ist ein 17-Jähriger in Schweden zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt worden. Er tötete einen Polizisten.
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Justitia - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • In Schweden wurde ein 17-Jähriger wegen Mordes verurteilt.
  • Im Juni dieses Jahres hatte er einen Polizisten erschossen.
  • Der Jugendliche muss für acht Jahre hinter Gitter.

Wegen Mordes und Mordversuchs ist ein 17-Jähriger im schwedischen Göteborg zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt worden. Er hatte im Juni einen Polizisten erschossen.

Das Gericht war aber nicht sicher, dass der junge Mann wusste, dass er auf einen Polizisten schoss. Das sagte der Vorsitzende des Gerichts, Göran Lundahl, auf einer Pressekonferenz am Freitag.

Täter zunächst flüchtig

Der Beamte war im Stadtteil Biskopsgården zu einer Schiesserei gerufen worden. Der nun Verurteilte hatte auf einen anderen jungen Mann geschossen. Das Gericht vermutet das Motiv in einem Konflikt zwischen rivalisierenden Gangs.

Als sich der Polizist auf seinem Moped näherte, feuerte der 17-Jährige zwei Schüsse auf ihn ab. Der 33-jährige Mann wurde tödlich verletzt.

Dem Schützen gelang zunächst die Flucht. Einen Tag später wurden in der Nähe des Tatorts Kleidung, ein Mundschutz, ein Elektroroller und eine Waffe gefunden. Die Gegenstände konnten dem 17-Jährigen zugeordnet werden. Er hat die Tat stets bestritten.

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