Tatverdächtiger nach Brandanschlag auf Synagoge in Ulm identifiziert

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Deutschland,

Nach dem Brandanschlag auf die Synagoge in Ulm haben die Ermittler einen Tatverdächtigen identifiziert.

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Die Polizei bestätigte, dass die Tatwaffe legal dem 63-jährigen Verdächtigen gehörte. (Symbolbild) - keystone

Nach dem Mann werde gefahndet, teilten die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei Ulm am Dienstag mit.

Nach dem Anschlag Anfang Juni suchte die Polizei unter anderem mit Bildern nach einem Tatverdächtigen. Bei den Ermittlern gingen daraufhin zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung ein, die nun zur Identifizierung der Verdächtigen führten. Die Kriminalpolizei setze ihre Ermittlungen zur umfassenden Aufklärung des Brandanschlags und dessen Hintergründen fort, hiess es.

Ein Zeuge hatte am Morgen des 5. Juni einen Mann beobachtet, der eine Flüssigkeit auf den Boden vor der Synagoge schüttete und anzündete. Anschliessend flüchtete er. Das Feuer wurde schnell gelöscht. Es entstand Sachschaden durch Verrussung der Fassade und einer Glasscheibe. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sprach von einem «niederträchtigen Anschlag».

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