Kennedy nennt Impfstudien zu Autismus nicht gestützt

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    USA,

    Gesundheitsminister Kennedy Jr. behauptet weiter, ein Zusammenhang zwischen Autismus und Impfung sei nicht ausgeschlossen. Die Wissenschaft habe Lücken.

    kennedy
    Der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy verlor seinen Sohn David im Jahr 1984 an einer Drogenüberdosis. - keystone

    Der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. zweifelt wissenschaftliche Erkenntnisse an und schliesst einen Zusammenhang zwischen Autismus und Impfungen nicht aus. Obwohl die These, Impfungen könnten Autismus auslösen, wissenschaftlich widerlegt ist, behauptet er nun, dies sei wissenschaftlich nicht gestützt. «Die ganze Geschichte, dass ‹Impfstoffe getestet wurden und diese Entscheidung getroffen wurde›, ist einfach eine Lüge», sagte der Minister der «New York Times».

    Kennedy erklärte auch, dass er die ihm unterstellte Gesundheitsbehörde CDC persönlich angewiesen habe, auf ihrer Website eine mögliche Verbindung zwischen Autismus und Impfungen nicht auszuschliessen. Auf der Website heisst es nun: «Die Behauptung ‹Impfstoffe verursachen keinen Autismus› ist keine evidenzbasierte Behauptung.» Zuvor stand dort immer, Studien hätten gezeigt, dass es «keinen Zusammenhang» zwischen Impfungen und Autismus gebe.

    Kennedy behauptet, es gebe Lücken in der Wissenschaft

    Kennedy, der schon lange als Impfkritiker gilt, gestand ein, dass grossangelegte epidemiologische Studien zum Masern-, Mumps- und Rötelnimpfstoff keinen Zusammenhang mit Autismus festgestellt hätten. Es gebe jedoch Lücken in der Wissenschaft zur Impfstoffsicherheit, behauptete er.

    Er habe die Gesundheitsbehörde CDC deshalb angewiesen, ihre Leitlinien zu ändern, unter anderem weil es keine grossangelegten Studien zu Autismus und anderen Impfungen gebe, die Kindern im ersten Lebensjahr verabreicht werden. Dazu gehören der Hepatitis-B-Impfstoff und eine Kombinationsimpfung, die vor Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten schützt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1963 (nicht angemeldet)

    Sein Rücktritt wäre per sofort angebracht. Den Job hat er leider nur seinem Namen zu verdanken, an den Qualifikationen zum Job eines Gesundheitsministers scheint jedenfalls nicht zu liegen.

    User #6022 (nicht verifiziert)

    Das Impfungen nützen sieht man schon an der Vermehrungrate der Menschheit. 😉

    Weiterlesen

    J.N
    «Angst»
    Lawine
    82 Interaktionen
    «Tagesschau-Mändli»

    MEHR IN NEWS

    Flávio Bolsonaro Brasilien Wahl
    7 Interaktionen
    Von Miami aus
    Windows 11 26H2
    1 Interaktionen
    Redmond
    Flávio Bolsonaro
    1 Interaktionen
    Miami
    Donald Trump
    7 Interaktionen
    Washington

    MEHR AUS USA

    alphabet aktie
    Mountain View
    Apple
    Cupertino
    warhs
    1 Interaktionen
    Washington
    Susan Saint James
    «Kate & Allie»-Star