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    Studie: Kriminalität in Städten durch Lockdowns weltweit gesunken

    Keystone-SDA
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    Niederlande,

    Die Kriminalität ist wegen der Pandemie zurückgegangen. Dies erklären die Forscher mit dem eingeschränkten Sozialleben und den Ausganssperren.

    Coronavirus - Hannover
    Auch wegen der Ausgangssperren ist die Kriminalität gesunken. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Während der Pandemie ist die Kriminalität gesunken.
    • Vor allem Taschendiebstähle und Angriffen gingen zurück, Morde auch, aber weniger stark.
    • Dies liegt daran, dass viele Menschen mehr Zeit als normal zu Hause verbracht hatten.

    Die Kriminalität in Städten ist durch die Corona-Beschränkungen einer aktuellen Studie zufolge weltweit gesunken.

    «Keine Betrunkenen, die sich nach dem Pub oder der Bar in den Strassen verstreuen. Keine Tage, die in Geschäften, Cafés, an Rennstrecken oder bei Fussballspielen verbracht werden.» So erklärt Gewaltforscher Manuel Eisner von der Universität Cambridge laut einer Mitteilung.

    Paris Corona
    In Paris schliessen die Bars wegen der Corona-Lage für zwei Wochen. - sda

    «Manche Städte hatten sogar Sperrstunden. Es wurden die Möglichkeiten erstickt, die städtische Kriminalität fördern.»

    Ein von Wissenschaftlern der Universitäten Cambridge und Utrecht geleitetes Forscherteam hat in 27 Städten weltweit untersucht, wie sich die Zahl der Straftaten vor und während der Corona-Beschränkungen entwickelt haben. Erste Ergebnisse wurden nun online veröffentlicht.

    Geringer Einfluss auf Morde

    Als deutsche Stadt wurde Hannover mit untersucht. Die Kriminalität ging dort etwas weniger stark zurück als im internationalen Durchschnitt.

    Die tägliche Zahl von Angriffen ging im Schnitt aller Städte um 35 Prozent zurück, Taschendiebstähle sogar fast um die Hälfte. Bei Morden fiel der Rückgang mit durchschnittlich 14 Prozent weniger stark aus.

    «In vielen Gesellschaften wird ein signifikanter Teil der Morde zu Hause begangen. Die städtischen Bewegungseinschränkungen hatten daher nur wenig Auswirkungen auf häusliche Morde», erklärte Forscherin Amy Nivette von der Uni Utrecht.

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