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Studie deckt starke Grundwasser-Belastung am Oberrhein auf

Keystone-SDA
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Frankreich,

Pestizide, Arzneimittelreste und sogenannte Ewigkeitschemikalien belasten das Grundwasser am Oberrhein. Das zeigt eine neue grenzüberschreitende Studie.

Oberrhein
Die Grundwasserbelastung in der Region Oberrhein ist hoch. Das besagt eine neue Studie. - keystone

Das Grundwasser im Einzugsgebiets des Oberrheins sei erheblich belastet, hat das Oberrhein-Projekt «ERMES-ii Rhein» ergeben. Für das Projekt wurde das Grundwasser an rund 1500 Messstellen in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, dem Elsass bis zur Schweizer Grenze untersucht.

Praktisch überall wurden im Grundwasser belastende Stoffe festgestellt und an 59 Prozent der Messstellen wurde mindestens ein Trinkwassergrenzwert überschritten, hiess es bei der Vorstellung der Studie in Strassburg. Die Schadstoffe stammen demnach aus der Industrie, der Landwirtschaft, aus Privathaushalten und dem Gesundheitswesen. Betont wurde, dass sich die Ergebnisse auf Grundwasser und nicht auf Trinkwasser beziehen. Trinkwasser werde zunächst aufbereitet und nach strengen Normen kontrolliert.

Ziel der vor drei Jahren gestarteten Untersuchung ist es, die Gründe für die Verschlechterung der Grundwasserqualität zu untersuchen und zu analysieren, wie belastende Stoffe im Wasser landen. Dies soll es ermöglichen, eine gute Wasserqualität für künftige Generationen zu gewährleisten.

Der Oberrheingraben ist einer der bedeutendsten Grundwasserspeicher Westeuropas. Er erstreckt sich von Basel bis Mainz über eine Länge von 300 Kilometern und versorgt rund fünf Millionen Menschen mit Trinkwasser. Zugleich gehört die Region zu einem durch Industrie, Landwirtschaft und Ballungsgebiete am intensivsten genutzten Regionen Westeuropas.

Die Studie empfiehlt, schon an der Quelle für weniger Einträge von Schadstoffen zu sorgen. Dies erfordere eine Verringerung der landwirtschaftlichen, industriellen und häuslichen Verwendung problematischer Stoffe. Ausserdem müssten Kläranlagen für die Beseitigung bestimmter Schadstoffe ausgerüstet werden, die bisher noch nicht aus dem Wasser herausgefiltert werden. Zudem raten die Experten, die Überwachung von Fliessgewässern und Grundwasser zu verbessern.

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Kommentare

User #3005 (nicht angemeldet)

Super . Bald haben wir alles zur Sau gemacht und dürfen den Planeten endlich in richtung Mars verlassen . Um dort das gleiche Disaster zu machen .

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