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    Studie: Chinas Bedeutung für deutsche Exporte könnte abnehmen

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    Deutschland,

    Laut einer Studie könnte China für deutsche Exporte weniger wichtig werden. Dies liegt auch daran, dass deutsche Investoren vermehrt vor Ort produzieren.

    Die Bedeutung Chinas für deutsche Exporte könnte in den kommenden Jahren nach einer Studie abnehmen. Der chinesische Markt könnte demnach von deutschen Investoren zunehmend durch Produktion vor Ort bedient werden - mit möglichen Folgen für Jobs in Deutschland. (Symbolbild)
    Die Bedeutung Chinas für deutsche Exporte könnte in den kommenden Jahren nach einer Studie abnehmen. Der chinesische Markt könnte demnach von deutschen Investoren zunehmend durch Produktion vor Ort bedient werden - mit möglichen Folgen für Jobs in Deutschland. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/AP/MICHAEL PROBST

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Wichtigkeit Chinas für deutsche Exporte könnte laut einer Studie abnehmen.
    • Investoren würden vermehrt direkt in China vor Ort produzieren.
    • Dies wiederum kann Folgen für Arbeitsplätze in Deutschland haben.

    Die Bedeutung Chinas für deutsche Exporte könnte in den kommenden Jahren nach einer Studie abnehmen. Der chinesische Markt könnte demnach von deutschen Investoren zunehmend durch Produktion vor Ort bedient werden – mit möglichen Folgen für Jobs in Deutschland.

    Ausserdem gibt es eine zunehmende «Systemrivalität» mit China. Dies geht weiter aus der Studie unter anderem des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) hervor. In der deutschen Regierung gibt es eine Debatte über eine neue China-Strategie. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt steht im Westen wegen Menschenrechtsverletzungen, des Säbelrasselns gegenüber Taiwan und des forscheren aussenpolitischen Auftretens in der Kritik.

    China
    Deutsche Investoren lassen vermehrt in China produzieren. - keystone

    China sei im vergangenen Jahrzehnt als Investitions- und Produktionsstandort für deutsche Unternehmen zwar deutlich wichtiger geworden, heisst es in der Studie. Es gebe aber keine volkswirtschaftliche Abhängigkeit von Direktinvestitionen in China.

    Aus Investitionen deutscher Unternehmen in China flossen laut der Analyse zwischen 2017 und 2021 jährlich Gewinne in Höhe von sieben bis elf Milliarden Euro nach Deutschland zurück. China spiele damit im Vergleich zur EU für die deutsche Wirtschaft weiterhin eine untergeordnete Rolle. Die Gewinnrückflüsse aus China erzeugten in gesamtwirtschaftlicher Sicht keine kritische Abhängigkeit.

    China bleibe ein wichtiger Investitionsstandort für deutsche Firmen – allerdings hätten sich die Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen unter Präsident Xi Jinping stark verändert.

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