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    Studie: Aufenthalte in Restaurants erhöhen das Risiko von Corona-Infektion

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    Frankreich,

    Der Aufenthalt in einem Restaurant oder einer Bar erhöht französischen Forschern zufolge das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

    Ein Pariser Café vor dem Lockdown im Oktober
    Ein Pariser Café vor dem Lockdown im Oktober - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Aufenthalte in Restaurants oder Bars erhöhen das Risiko einer Corona-Infektion.
    • Zu diesem Schluss kommen französische Forscher nach Auswertung ihrer Daten.

    Auch ein geselliges Beisammensitzen mit Gästen zum Abendessen erhöhe die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung, teilten die Forscher vom Pasteur-Institut in Paris am Donnerstag mit. Die Studie bestätigt Annahmen, wonach das gemeinsame Essen ein höheres Risiko birgt als etwa die Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln oder das Einkaufen.

    Die Wissenschaftler hatten untersucht, welche Faktoren Infizierte von jenen unterschieden, die sich nicht mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Dazu verglichen sie die Aussagen der Probanden in Hinblick auf Berufe, Verkehrsmittel und besuchte Orte. Insgesamt befragten die Forscher rund 3400 Menschen, die sich mit dem Virus angesteckt hatten, und 1700 Menschen ohne Corona-Infektion.

    «Wir haben ein erhöhtes Risiko im Zusammenhang mit dem Besuch von Bars und Restaurants erkannt», sagte der Hauptautor Arnaud Fontanet, der als Mitglied des wissenschaftlichen Rates auch die französische Regierung berät. Auch Fitnessstudios hätten sich als Orte für häufige Ansteckungen herausgestellt.

    «Private Treffen sind Hauptquelle für Infektionen»

    «Private Treffen - Familien, Freunde - sind die Hauptquelle für Infektionen», betonte Fontanet. Es mache dabei keinen Unterschied, ob die Menschen in einer öffentlichen Einrichtung, einem Restaurant oder daheim zusammenkommen.

    Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt raten von Treffen in überfüllten Innenräumen ab. Zahlreiche Regierungen verhängten Massnahmen wie die Schliessung von Restaurants, Bars und Fitnessstudios. Auch in der Schweiz kommt wohl der Beizen-Lockdown.

    Wissenschaftler sind sich zunehmend einig, dass das neuartige Virus über feine Partikelwolken, sogenannte Aerosole, verbreitet wird - und dies vor allem in schlecht gelüfteten Räumen.

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