Selenskyj: Müssen nicht mit USA über Waffeneinsatz reden

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Ukraine,

Selenskyj sieht keinen Bedarf für Diskussionen über den Einsatz von US-Waffen gegen Russland.

Wolodymyr Selenskyj
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. - KEYSTONE/DPA/Andreas Arnold

In der Diskussion um mögliche US-Verbote für den Einsatz weitreichender amerikanischer Waffen gegen Ziele in Russland sieht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj keinen Redebedarf mit Washington. «Wir setzen unsere im Inland hergestellten Langstreckenwaffen ein», sagte Selenskyj während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney. «In letzter Zeit haben wir solche Dinge nicht mit den USA diskutiert, das war mal früher.»

Das «Wall Street Journal» hatte unter Berufung auf US-Beamte berichtet, das Pentagon blockiere seit Monaten den Einsatz von Raketen mit grösserer Reichweite durch die Ukraine für Angriffe auf Ziele in Russland.

Ein Genehmigungsverfahren des Verteidigungsministeriums habe die Ukraine seit dem späten Frühjahr daran gehindert, die von den USA gelieferten ATACMS-Raketen gegen Ziele in Russland einzusetzen, werden die Beamten zitiert.

US-Politik und ihre Auswirkungen

Unter Präsident Joe Biden hatten die USA der Ukraine im vergangenen Jahr Angriffe mit weitreichenden Waffen gegen militärische Objekte in Russland erlaubt. Trump hatte vergangene Woche gepostet, es sei sehr schwer, wenn nicht unmöglich, einen Krieg zu gewinnen, ohne das Land des Invasors anzugreifen.

Die Ukraine hat zuletzt ihr eigenes Bauprogramm für Drohnen verstärkt und mit Flamingo auch eine neue Rakete präsentiert, die angeblich eine Reichweite von bis zu 3.000 Kilometern haben soll. Damit wären selbst Ziele weit hinter dem Uralgebirge in Reichweite ukrainischer Waffen. Noch befindet sich die Rakete in der Testphase – bis Jahresende will sich Kiew aber ein grösseres Arsenal solcher Waffen zugelegt haben.

Kommentare

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Trumputin sagte, die deutsche Schweiz gehöre zu Deutschland und Finnland gehöre zu Russland. In dem Buch «The Room Where It Happened» erzählt Bolton von verschiedenen Situationen, in denen Trump geografische und politische Zusammenhänge verwechselt habe, was bei seinen Beratern Besorgnis erregt habe. Als Rache für Boltons Aussagen gegen Trump forderte der amerikanische Präsident am Freitag das FBI auf, Boltons Haus zu durchsuchen. Bei seinem Besuch im Weissen Haus überreichte Fifa-Generalsekretär Gianni Infantino dem amerikanischen Präsidenten die erste Einladung zum WM-Final. Die Fussball-WM findet 2026 in den USA statt. Trump zückte ein Foto, das ihn und Putin in Alaska zeigt. Der russische Präsident werde beim WM-Final «vielleicht auch dabei sein», sagte Trump. «Er kann kommen, vielleicht aber auch nicht. Je nachdem, was passiert.»

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