Moskaus Zugang zu Starlink erschwert

Keystone-SDA
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Ukraine,

Nach einem Hilferuf aus Kiew hat der amerikanische Raumfahrtkonzern SpaceX Russlands Zugang zur Satellitenverbindung Starlink erschwert. Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow berichtete auf Telegram, dass nunmehr mit SpaceX gemeinsame Schritte unternommen worden seien, die zu schnellen Ergebnissen im Kampf gegen russische Drohnen geführt hätten. «Der nächste Schritt ist die Einführung eines Systems, das nur autorisierten Terminals die Arbeit auf dem Gebiet der Ukraine ermöglicht.»

ARCHIV - Ausgestellte über der Ukraine abgeschossene russische Kampfdrohnen iranischer Bauart des Typs «Geran 2» liegen nebeneinander auf dem Boden. Foto: Andreas Stein/dpa/Symbolbild
ARCHIV - Ausgestellte über der Ukraine abgeschossene russische Kampfdrohnen iranischer Bauart des Typs «Geran 2» liegen nebeneinander auf dem Boden. Foto: Andreas Stein/dpa/Symbolbild - Keystone/dpa/Andreas Stein

Nach Berichten über russische Drohnen mit Starlink-Satellitenverbindung hatte das ukrainische Verteidigungsministerium den Konzern von Milliardär Elon Musk kontaktiert. Nach ukrainischen Angaben hatte sich Russland über Drittländer die Ausrüstung für den Zugang zu der von SpaceX bereitgestellten Internetverbindung beschafft und diese in eigene Kampfdrohnen eingebaut. Dadurch wurden die Drohnen immun gegen ukrainische Flugabwehrsysteme.

Dies werde sich nun mit einer neuen Form der Verifizierung der Nutzer ändern, kündigte Fedorow an. «Nicht verifizierte Terminals werden deaktiviert», sagte er.

Fedorow hatte zuvor bereits betont, wie wichtig die Starlink-Systeme seit Kriegsbeginn für die Widerstandsfähigkeit der Ukraine geworden seien. Das Land wehrt sich mit westlicher Hilfe seit fast vier Jahren gegen eine russische Invasion.

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Kommentare

User #5770 (nicht angemeldet)

Die Russen haben überhaupt nichts zu schimpfen. Starlink gehört nicht ihnen und soll nicht für deren Aggressionskrieg benutzt und missbraucht werden.

User #3470 (nicht angemeldet)

Russland hat mit Glonass ein eigenes Sat System, die brauchen das Musk'sche Lölizeugs gar nicht.

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