Verletzte nach russischem Angriff auf Geburtsklinik

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Ukraine,

Bei russischen Drohnenangriffen auf die südukrainische Stadt Saporischschja sind nach Behördenhaben mindestens neun Menschen verletzt worden. Militärgouverneur Iwan Fedorow sprach zunächst davon, dass eine Geburtsklinik getroffen worden sei und es sechs Verletzte gebe – darunter zwei Frauen, die dort zu einer Untersuchung gewesen seien. Fedorow veröffentlichte auch Fotos von einem verwüsteten Gebäude. Bei einem zweiten Schlag seien zwei Frauen und ein vier Jahre altes Kind verletzt worden, teilte der Militärgouverneur mit.

Rettungskräfte gehen durch einen Raum, nachdem eine russische Drohne ein städtisches Entbindungskrankenhaus getroffen hat. Foto: Kateryna Klochko/AP/dpa
Rettungskräfte gehen durch einen Raum, nachdem eine russische Drohne ein städtisches Entbindungskrankenhaus getroffen hat. Foto: Kateryna Klochko/AP/dpa - Keystone/AP/Kateryna Klochko

Russland setzt seine Angriffe in dem seit fast vier Jahren andauernden Krieg gegen die Ukraine auch ungeachtet der laufenden Verhandlungen über ein Ende der Invasion fort. Eine Einigung der Kriegsparteien auf einen Frieden ist nicht in Sicht. Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte für kommende Woche am 4. und 5. Februar neue Verhandlungen der Kriegsparteien unter Vermittlung der USA in Abu Dhabi an.

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Kommentare

User #1969 (nicht angemeldet)

Fakt bleibt, dass ein souveränes Land aufgrund inszenierter Vorwände angegriffen wurde. Darüber kann man nicht einfach hinwegschauen! Und lapidar begründen, dass Hans wie Heiri sei.

User #5926 (nicht angemeldet)

Für alle „Ukraineversteher“: Ich reise weder in das kommunistisch-diktatorische Moskau noch reise ich in die korrupt-gewalttätige und undemokratisch regierte Ukraine. Beide Länder sind wunderschön, aber was die Regierungen daraus machen, weniger. Und all jenen, die der Ansicht sind, nur Putin habe Dreck am Stecken, werden bald erkennen, dass auch Selenskyj und sein Trupp noch andere Schwächen haben als die Dauerbettelei und die häufigen Falschmeldungen betreffend russischer Soldaten und kriegerischer Beschüsse. Und auch die EU-Verantwortlichen und die NATO sollten mal hinter die Bücher gehen!

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