Selenskyj: Bereiten Treffen in den USA vor

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Russland,

Laut Selenskyj bereitet Kiew ein Treffen mit US-Vertretern vor. Die Verhandlungen verliefen aktuell recht erfolgreich, sagt er.

Rustem Umjerow
Rustem Umjerow (rechts) führt die ukrainischen Verhandlungsdelegationen an. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Kiew plant laut Selenskyj ein Treffen mit US-Vertretern vor.
  • Der ukrainische Präsident äussert sich positiv über den Verhandlungsverlauf.
  • Der US-Sondergesandte war kürzlich erneut bei Wladimir Putin.

Nach dem Treffen von US-Vertretern mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj neue Gespräche der ukrainischen Delegation mit US-Vertretern in Aussicht gestellt. «Wir bereiten Treffen in den Vereinigten Staaten vor», sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft. In den nächsten Tagen erwarte die Ukraine Neuigkeiten dazu.

Fortsetzen soll die Gespräche mit Vertretern von US-Präsident Donald Trump demnach wieder eine Gruppe um den Sekretär des nationalen Sicherheitsrats, Rustem Umjerow und Generalstabschef Andrij Hnatow.

witkoff kuchner
Eine US-Delegation um Steve Witkoff und Jared Kushner hat Wladimir Putin in Moskau besucht. - keystone

Derzeit laufe alles recht erfolgreich, sagte er mit Blick auf Verhandlungen in Genf und Florida über einen US-Plan für ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs. Er forderte abermals Druck auf Russland. Von der Kombination konstruktiver Diplomatie und Druck auf den Aggressor hänge alles ab, sagte Selenskyj.

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hatte bei seinem sechsten Treffen mit Putin den Stand der US-Überlegungen für einen Frieden im Ukraine-Krieg erläutert. Erstmals wurde er im Kreml von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner begleitet. Putins aussenpolitischer Berater Juri Uschakow sagte nach dem fünfstündigen Treffen, es sei noch kein Kompromiss gefunden worden. Russland überzieht die Ukraine seit fast vier Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg.

Kommentare

User #6479 (nicht angemeldet)

Der Kerl kapiert es immer noch nicht dass Krieg verloren ist

User #4459 (nicht angemeldet)

Wenn Trump Druck macht, könnte Europa vor vollendete Tatsachen gestellt werden – das wäre dann ein Jalta 2.0.

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