Sechzehn Airbus A380 müssen überprüft werden
Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat die Überprüfung von 16 Maschinen des Typs Airbus A380 angeordnet. Drei davon seien dringend, nachdem Risse in der Flügelstruktur eines Flugzeugs entdeckt wurden, wie der Flugzeughersteller Airbus am Dienstag bestätigte.

Von den 16 Flugzeugen werden 15 von der Fluggesellschaft Emirates und eines von der australischen Qantas betrieben, wie ein Sprecher von Airbus mitteilte. Fünf Flugzeuge von Emirates müssen ab Mittwoch und noch vor ihrem nächsten Flug unverzüglich überprüft werden.
Emirates, die in Dubai ansässige Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, ist mit einer Flotte von mehr als hundert dieser Grossraum-Langstreckenflugzeuge der weltweit grösste A380-Kunde von Airbus. Die Inspektionen wurden von der EASA in einer Richtlinie angeordnet. Die Risse, welche die strukturelle Integrität des Flügels beeinträchtigen könnten, seien bei Inspektionen entdeckt worden. Diese hatte die EASA in einer Richtlinie vom Dezember 2025 angeordnet, so der europäische Flugzeughersteller.
Alle betroffenen A380 seien identifiziert worden. Airbus werde unverzüglich Inspektionen an fünf Flugzeugen durchführen und sich anschliessend mit der EASA beraten, um festzustellen, ob Reparaturen erforderlich seien, sagte der Airbus-Sprecher. Die elf übrigen Flugzeuge können zu einem späteren Zeitpunkt überprüft werden.














