Sebastian Krumbiegel besingt die Demokratie

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Deutschland,

Der Musiker sorgt sich über die zunehmende Spaltung der Gesellschaft. Er wirbt dafür, Gemeinsamkeiten zu finden statt Unterschiede zu suchen. Eine ganze Reihe Prominente unterstützen ihn.

Sebastian Krumbiegel verpackt seine derzeitige Kernbotschaft musikalisch. Foto: Sebastian Willnow
Sebastian Krumbiegel verpackt seine derzeitige Kernbotschaft musikalisch. Foto: Sebastian Willnow - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Demokratie besingen und für Dialog werben: Prinzen-Sänger Sebastian Krumbiegel hat in seiner neuen Single «Die Demokratie ist weiblich» ein eher schweres Thema leicht verpackt.

«Das ist zurzeit meine Kernbotschaft», sagt der 53-jährige Leipziger der Deutschen Presse-Agentur. Die Single wird an diesem Mittwoch veröffentlicht.

Ein Clou ist das dazugehörige Video: Ob Iris Berben, Peter Maffay, Herbert Grönemeyer, Smudo, Anna Loos, Til Schweiger oder Katja Ebstein - fast 70 Kollegen und Freunde des Sängers bewegen in dem Clip nacheinander synchron zu Krumbiegels Gesang ihre Lippen. «Da habe ich wirklich eine Armada von Leuten zusammengekriegt. Das ist echt cool geworden», sagt der Musiker.

Mit seiner Musik sieht er sich in einer Rolle ähnlich der eines Mediators. Einerseits solle man sich klar gegen Nazis stellen, gegen Rechtsradikalismus, gegen Antisemitismus und gegen Rassismus. Andererseits wirbt Krumbiegel für Dialog: «Ich weiss genau, dass Musik ein gutes Vehikel ist, Gefühle anzuknipsen, und dass es immer positiver ist, besser ist und zielführender ist, für Dinge zu stehen», betont der Musiker.

Krumbiegel sorgt sich über eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft. «Wir sollten versuchen, aufeinander zuzugehen, wir sollten versuchen, Gräben zuzuschütten, wir sollten versuchen, Gemeinsamkeiten zu finden und nicht nach Unterschieden zu suchen. Das ist der einzige Weg, wie wir aus der Misere, die wir gerade haben, rauskommen», sagte er.

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