Als letzter Landesteil von Grossbritannien hebt Schottland die Corona-Maskenpflicht auf.
Nicola Sturgeon
Nicola Sturgeon - POOL/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Sturgeon: Daten weisen auf Abmilderung von Infektionsgeschehen hin.

Vom 18. April an müssen keine Nase-Mund-Bedeckungen mehr getragen werden, wie die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon am Mittwoch im Parlament in Edinburgh sagte. Bereits ab der kommenden Woche entfällt demnach die Maskenpflicht in Gotteshäusern und bei Hochzeiten.

Sturgeon sagte, die Regierung habe bei ihrer Entscheidung «das sehr hohe Niveau bei den Infektionen und den Druck» auf den Gesundheitsdienst NHS berücksichtigt. Die aktuellen Daten zur aktuellen Corona-Welle deuteten jedoch auch auf eine Abmilderung des Infektionsgeschehens hin, «die hoffentlich in den kommenden Wochen deutlicher hervortreten wird».

England und Nordirland hatten die Corona-Maskenpflicht bereits im Februar aufgehoben. In Wales fiel die Massnahme am Montag.

Mehr zum Thema:

Parlament Regierung Daten Coronavirus