Aufgrund der Sanktionen unterbricht Russlands Raumfahrtbehörde Roskosmos die Arbeiten am Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana.
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Dmitri Rogosin, Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos. - sda - Keystone/AP POOL/epa/Alexander Zemlianichenko

Das Wichtigste in Kürze

  • Russland pausiert die Arbeit am Weltraumbahnhof in Kourou.
  • Es ist eine Reaktion auf die verhängten Sanktionen zahlreicher Länder.

Als Reaktion auf EU-Sanktionen gegen Moskau setzt Russlands Raumfahrtbehörde Roskosmos die Zusammenarbeit bei Weltraumstarts in Kourou in Französisch-Guyana aus. Das schrieb Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin am Samstagmorgen im Nachrichtenkanal Telegram.

Zudem solle das technische Personal abgezogen werden. Der Staatsagentur Tass zufolge halten sich an dem Weltraumbahnhof in Südamerika derzeit 87 russische Mitarbeiter auf. Deren Rückflug werde nun organisiert. Der Westen hatte nach dem Einmarsch Russlands ins Nachbarland Ukraine am Donnerstag scharfe Sanktionen gegen Moskau verhängt.

In den vergangenen Jahren war Zusammenarbeit in der Raumfahrt trotz vieler Konflikte zwischen Russland und dem Westen möglich. Bei der Internationalen Weltraumstation ISS will Russland hingegen die Zusammenarbeit fortsetzen, wie Rogosin kürzlich betont hatte.

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