Ukraine greift mit Drohnen Russlands Ölindustrie an

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Die Ukraine hat mit einem Drohnenangriff im russischen Gebiet Wolgograd einen Grossbrand in dem Öldepot der Stadt Urjupinsk ausgelöst. Gouverneur Andrej Botscharow teilte am Morgen mit, dass benachbarte Häuser evakuiert worden seien. «Nach vorläufigen Angaben wurde niemand verletzt.»

    ARCHIV - Ein ukrainischer Soldat des Verteidigungsnachrichtendienstes bereitet den Start der Langstreckendrohne An-196 Ljutyj an einem ungenannten Ort in der Ukraine vor. Foto: Evgeniy ...
    ARCHIV - Ein ukrainischer Soldat des Verteidigungsnachrichtendienstes bereitet den Start der Langstreckendrohne An-196 Ljutyj an einem ungenannten Ort in der Ukraine vor. Foto: Evgeniy ... - Keystone/AP/Evgeniy Maloletka

    Nach Botscharows Darstellung lösten Trümmer abgeschossener Drohnen den Brand aus. Die Ukraine nimmt immer wieder Anlagen der russischen Ölindustrie unter Drohnenbeschuss, weil Moskau mit den Einnahmen aus dem Energieverkauf auch seine Kriegsmaschinerie finanziert.

    In der Stadt Jaroslawl wurde laut Berichten in sozialen Netzwerken eine Ölraffinerie angegriffen. Eine offizielle Stellungnahme von den Behörden gab es zunächst nicht. Im Gebiet Krasnodar bestätigten die Behörden einen Drohnenangriff auf das Dorf Afipski. Bewohner meldeten Explosionen an einer Ölraffinerie.

    Nach Darstellung des russischen Verteidigungsministeriums zerstörte die Flugabwehr 141 ukrainische Drohnen in der Nacht oder fing sie ab. Zu Schäden machte das Ministerium wie immer keine Angaben. Die Folgen der Kiewer Attacken stehen in keinem Verhältnis zu den massiven Verwüstungen durch die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine.

    Die Ukraine will mit diesen Gegenangriffen im russischen Angriffskrieg auch Stärke demonstrieren. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte vor seiner Reise nach Berlin zu neuen Verhandlungen für ein Ende russischen Angriffskrieges, dass Kiew seine Position behaupte. Er wird heute oder morgen zu den Gesprächen mit US-Vertretern und Europäern erwartet. Die Ukraine wehrt sich inzwischen seit fast vier Jahren gegen die russische Invasion.

    Kommentare

    User #2933 (nicht angemeldet)

    Aus ökologischer Sicht ist das natürlich nicht gut.. kein Krieg ist umweltfreundlich! Es ist aber auch klar dass der auf dem Papier schwächere versucht den stärkeren mit solchen Nadelstichen zu treffen.. völlig normal finde ich.. würden wir wohl auch so machen!

    User #4643 (nicht angemeldet)

    Wir unterstützen die Verteidigung der Ukraine, nicht ihre Angriffe. Gelder ihrer Oligarchen sofort beschlagnahmen.

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