Rubio nach Ukraine-Gesprächen: «Es bleibt noch viel zu tun»

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Marco Rubio, Aussenminister der USA, spricht noch von viel Arbeit für ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine.

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Marco Rubio ist Aussenminister der USA. - keystone

US-Aussenminister Marco Rubio sieht bei den Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine noch viel Arbeit vor den Unterhändlern.

Es sei eine «sehr produktive und nützliche Sitzung» gewesen, in der aus seiner Sicher «weitere Fortschritte» erzielt worden seien, sagte er nach mehrstündigen Gesprächen mit Vertretern der Ukraine im US-Bundesstaat Florida, wie in von Journalisten über soziale Medien verbreiteten Videos zu hören ist. Gleichzeitig betonte Rubio aber auch, «es bleibt noch viel zu tun».

Die Angelegenheit sei kompliziert. Es gebe viele Aspekte, die in Bewegung seien. Ausserdem müsse noch eine weitere Partei einbezogen werden. Rubio bekräftigte, dass das in den kommenden Tagen geschehe, wenn der Sondergesandte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, zu Besuch in Moskau sei.

«Produktiv und erfolgreich»

Der ukrainische Delegationsleiter Rustem Umjerow nannte das Treffen «produktiv und erfolgreich». «Wir sprachen über die Zukunft der Ukraine, über alles, was für die Ukraine und das ukrainische Volk wichtig ist», sagte er nach Angaben ukrainischer Medien. «Die USA unterstützen uns dabei sehr.» Details zu den Gesprächsinhalten nannten weder er noch Rubio.

Vor kurzem war ein amerikanischer 28-Punkte-Plan bekanntgeworden, um den Krieg in der Ukraine zu beenden – dieser war jedoch von vielen als «russische Wunschliste» kritisiert worden. Europäer und Ukrainer verhandelten den Plan später mit US-Vertretern nach, es blieben aber noch Punkte strittig.

Russland hatte die Ukraine am 24. Februar 2022 angegriffen. Seither verteidigt sich das Land mit Hilfe westlicher Unterstützer. Ungeachtet der Gespräche über einen Frieden greift Russland die Ukraine mit unverminderter Härte weiter an.

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Kommentare

User #1171 (nicht angemeldet)

Laut einem Bericht des Wall Street Journal sollen Oligarchen aus Putins Kreis - darunter Gennadi Timtschenko, Juri Kowaltschuk und die Rotenberg-Brüder Boris und Arkady - bereits Kontakt zu amerikanischen Firmen suchen, um über Energie-Deals und den Abbau seltener Erden zu sprechen. Putin soll alles bekommen was er will, damit reiche Amis fette Geschäfte machen können. Da kann man ziemlich sicher sein, dass das Umfeld von DT dort auch mitmischt. Irgendwann wird der Wind drehen, und dann gnade DT und seinen Vasallen Gott.

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