Angst

    Richard David Precht wollte niemandem Angst machen

    Anissa Perumbuli
    Anissa Perumbuli

    Deutschland,

    Er warnte vor der Kinderimpfung. Nun relativiert Richard David Precht seine Aussage und kritisiert die Debattenkultur um die Corona-Pandemie.

    Richard David Precht
    Der Philosoph Richard David Precht. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach einem Shitstorm relativiert Precht seine Aussage über Impfungen von Kindern.
    • Er kritisiert dennoch den Druck, der auf die Eltern ausgeübt werde.
    • Mit seiner Aussage wollte er niemandem Angst machen.

    Der Philosoph Richard David Precht (56) sorgte vor einigen Wochen für Aufsehen. In seinem Podcast mit Moderator Markus Lanz (52) erklärte er, dass er Kinder «niemals» impfen würde. Im Netz löste das ein Shitstorm aus.

    Im Interview mit der «Zeit» hat Precht die Aussage nun etwas abgemildert. Er räumte ein, dass er «zu laxe Formulierungen» gebraucht habe. Er wollte niemanden mit der Aussage beängstigen.

    Wie aufgeregt die Debatten um Corona seien, findet er problematisch. Es gäbe nur Schwarz und Weiss. In Bezug auf Impfungen für Kinder bleibt Richard David Precht dabei, dass der Druck auf die Eltern zu hoch sei. Das Thema sorge für Aufregung und eigne sich für Pauschalverurteilungen.

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