Weitere Leiche aus Trümmern nach Hauseinsturz geborgen
In Frankreich sind mehrere Häuser nach einer Explosion eingestürzt. Mindestens zwei Menschen starben. Die Rettungskräfte suchen immer noch nach Überlebenden.

Das Wichtigste in Kürze
- Retter haben in den Trümmern des eingestürzten Hauses in Marseille drei Leichen gefunden.
- Weitere Personen werden noch immer vermisst.
- Für sie besteht laut den Rettern noch Hoffnung – sie suchen weiter.
Nach dem Einsturz eines Gebäudes in der Innenstadt von Marseille haben Rettungskräfte eine dritte Person tot aus den Trümmern geborgen. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Montagvormittag mit. Bereits in der Nacht waren zwei Menschen tot in dem Geröll gefunden worden.
Die Rettungskräfte suchten am Montagmorgen nach Angaben des Bürgermeisters weiterhin nach Überlebenden. Es gebe noch «Hoffnung, Überlebende zu finden», sagte Bürgermeister Benoît Payan am Montag.
«Solange es Hoffnung gibt, werden wir nicht aufhören.» Rettungskräfte führten vor Ort einen «chirurgisch präzisen» Einsatz durch, um mögliche Überlebende «um jeden Preis zu schützen».
Wohl Gasexplosion für Einsturz verantwortlich
Auch der Chef der Feuerwehr von Marseille, Lionel Mathieu, bestätigte die Äusserungen des Bürgermeisters. «Es besteht Hoffnung, dass noch Menschen am Leben sind», sagte er am Montag.

In den Trümmern des Hauses waren in der Nacht zu Montag zwei Tote gefunden worden. Noch immer werden den Angaben mindestens sechs Menschen vermisst. Bislang erschwerte ein Brand die Sucharbeiten.
Das vierstöckige Gebäude im Zentrum Marseilles war in der Nacht auf Sonntag gegen 00.40 Uhr eingestürzt. Vermutlich hatte eine Gasexplosion den Einsturz verursacht. Fünf Menschen in Nachbarhäusern wurden verletzt, fast 200 Menschen mussten ihre Wohnungen wegen einer Evakuierung verlassen.