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    Raumfahrer entdecken neue Risse im russischen Teil der ISS

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Seit Monaten kämpfen Raumfahrer mit Rissen im russischen Tein der Raumstation ISS. Der russische Flugdirektor ist besorgt.

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    Die Internationale Raumstation ISS. Erstmals haben dort Roboter zusammengearbeitet. (Archivbild/Symbolbild) - afp

    Das Wichtigste in Kürze

    • Raumfahrer haben neue Risse im russischen Teil der Raumstation ISS gefunden.
    • Flugdirektor Wladimir Solowjow gefällt die Lage nicht.
    • Mit der Zeit könnten die betroffenen Stellen aufbrechen und Luft entweichen.

    Auf der Raumstation ISS sind in einem älteren Modul neue Risse entdeckt worden. Die Lage gefalle ihm nicht, sagte der Flugdirektor des russischen Teils der ISS, Wladimir Solowjow, der Staatsagentur Ria Nowosti.

    Die Risse seien bei der Vermessung der Station im ältesten Modul «Sarja» (Morgenröte) gefunden worden. Noch seien die betroffenen Stellen nicht aufgebrochen, so dass dort Luft entweichen könnte. Das könne aber mit der Zeit passieren, meinte der Experte.

    Lecks seit Monaten

    Die Systeme des russischen ISS-Segments seien in hohem Masse verschlissen. Die Hersteller gäben keine Garantie, dass sie nicht nach 2025 ausfielen, sagte Solowjow.

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    ISS-Raumfahrer kehren auf Erde zurück. - dpa

    Die Raumfahrer auf der ISS haben bereits seit Monaten mit Lecks im russischen Modul «Swesda» (Stern) zu kämpfen. Dort war es zeitweise auch zum Druckabfall gekommen. Einige dieser Stellen wurden abgedichtet.

    Keine Gefahr für Besatzung

    Die Suche nach weiteren Löchern dauert an. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hatte betont, dass keine Gefahr für die Besatzung bestehe.

    Derzeit wird darüber beraten, wie lange die Station noch genutzt werden soll. Der Vertrag läuft 2024 aus. Die ISS ist ein gemeinsam mit den USA und anderen Ländern betriebener Aussenposten in rund 400 Kilometern Höhe.

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