Halloween

    Randalierer halten Polizei in Halloween-Nacht in Atem

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    Deutschland,

    Randalierende und aggressive Feiernde haben an Halloween auch in diesem Jahr wieder für Polizeieinsätze in vielen deutschen Städten gesorgt.

    Halloween-Verkleidung
    Halloween-Verkleidung - AFP/Archiv

    In Hamburg hatten es Beamtinnen und Beamte nach eigenen Angaben in der Nacht zum Dienstag in den Stadtteilen Wilhelmsburg und Harburg zeitweise mit bis zu 150 Menschen zu tun, die in Gruppen unterwegs waren und Einsatzkräfte dabei wiederholt mit Gegenständen bewarfen. Die Polizei in der Hansestadt räumte teils mehrfach deren Treffpunkte und nahm rund ein Dutzend Menschen in Gewahrsam.

    Ähnliche Attacken aus Gruppen von bis zu 120 Menschen, vor allem Kindern und Jugendlichen, meldeten Einsatzkräfte auch aus Berlin. Unter anderem wurden Eier auf Fahrzeuge sowie Böller und Flaschen auf Einsatzkräfte geworfen. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs, gefährlichen Eingriffs in den Strassenverkehr, Beleidigung sowie Verstössen gegen das Sprengstoffgesetz ein.

    Auch im nordrhein-westfälischen Lünen warfen Randalierer demnach Steine, Böller und Flaschen in die Richtung von Ordnungshütern. Nach ersten Angaben wurden drei Streifenwagen beschädigt sowie Strafverfahren etwa wegen Landfriedensbruchs und Widerstands eingeleitet.

    In Gelsenkirchen wurde ein flüchtender Jugendlicher nach einem Streich von einem Auto erfasst und verletzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wollte der 16-Jährige Eier auf eine Haustür werfen, wobei er allerdings von einem Bewohner entdeckt wurde. Der Jugendliche rannte weg und lief dabei vor ein Auto, das nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Er kam in eine Krankenhaus.

    Im niedersächsischen Goslar attackierte ein mit einer Horrormaske bekleideter Unbekannter eine Mutter mit ihrem fünfjährigen Kind. Mit einer Axt aus Holz schlug er nach dem Kind und verletzte es an der Stirn. Anschliessend floh der Mann. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

    Auch aus vielen anderen Städten und Gemeinden wurden Ruhestörungen, Sachbeschädigungen durch Bewurf von Häusern und Autos oder Streitigkeiten im Rahmen von Feiern gemeldet. Vielerorts versammelten sich in Kneipenvierteln oder auf Plätzen nach Angaben der Polizei grössere Menschenmengen, so etwa auch in Düsseldorf. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen im Rahmen von Einsätzen im Zusammenhang mit Halloween niemand.

    Im bayerischen Vöhringen bedrohte ein 13-Jähriger einen Zwölfjährigen am Montagabend auf einer Strasse mit einem Messer und raubte ihm Süssigkeiten und eine Tüte mit Feuerwerkskörpern. Nach Angaben der Polizei entfernte sich der noch nicht strafmündige Jugendliche anschliessend, wurde aber von einer Zeugin identifiziert. Die Polizei schaltete wegen des Vorfalls das Jugendamt ein.

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