Prinz Harry scheitert mit Beschwerde gegen britisches Boulevardblatt
Prinz Harry ist mit einer Beschwerde gegen die britische Boulevardzeitung «Mail on Sunday» gescheitert.

Das Wichtigste in Kürze
- «Mail on Sunday» kritisierte Foto des Prinzen mit Elefanten.
Die britische Medienaufsicht (Ipso) wies seine Beschwerde am Donnerstag zurück. In dem Fall ging es um einen Artikel über Fotos von Harry mit einem Elefanten, die der 35-Jährige im Onlinedienst Instagram veröffentlicht hatte.
Der Artikel trug die Überschrift «Betäubt und angebunden - was Harry über diese beeindruckenden Tierfotos verschweigt». In dem Text wurde kritisiert, der Prinz habe verschwiegen, dass das Tier angeleint war. Harry warf der «Mail on Sunday» daraufhin vor, sie habe ihm unterstellt, dass er die Öffentlichkeit durch den Bild-Zuschnitt absichtlich in die Irre habe führen wollen.
2016 habe er das gleiche Bild mit einem anderen Zuschnitt veröffentlicht, erklärte Harry. Darauf sei die Leine zu sehen gewesen. Auf der Website der Naturschutzorganisation werde zudem erklärt, wie die Tiere ruhig gestellt und angebunden würden. Die britische Medienaufsicht kam nun jedoch zu dem Schluss, dass der Artikel nicht «erheblich irreführend» gewesen sei.
Prinz Harry hat in den vergangenen Monaten mehrere Beschwerden gegen britische Medien eingereicht. Der 35-Jährige macht die bekanntermassen aggressive britische Boulevardpresse für den Unfalltod seiner Mutter Diana 1997 verantwortlich. Zudem warf er der Presse vor, seine Frau Meghan in ähnlicher Weise wie seine Mutter zu verfolgen.














