Skoda

    Polizei stoppt Škoda mit 18 Insassen

    In der Slowakei entdeckten Beamte ein völlig überladenes Auto. Die Polizei sprach von einem «Glücksspiel mit Leben und Gesundheit».

    Facebook/Polícia SR - Košický kraj
    Zum grossen Erstaunen der Polizei entstiegen dem angehaltenen Fahrzeug 18 Personen. - Facebook/Polícia SR - Košický kraj

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Ostslowakei stoppten Polizisten ein Auto mit 18 Menschen auf fünf Sitzen.
    • Die Passagiere sassen dicht gedrängt – sogar im Kofferraum.
    • Der Fahrer hatte keinen Führerschein; die Weiterfahrt wurde untersagt.

    Ein Auto mit fünf Sitzplätzen ist zwar nur fünf Personen zugelassen. Dass man mit Kreativität und krimineller Energie aber viel mehr Menschen darin unterbringen kann, zeigt ein Fall aus der Ostslowakei.

    Dort haben Polizisten einen völlig überladenen Škoda Felicia gestoppt: Im Wagen mit fünf Sitzplätzen befanden sich 18 Menschen. Laut Bezirks­polizei «Pavlovce nad Uhom» war das Auto «brechend voll».

    Die Beamten liessen alle Insassen aussteigen und zählten sie einzeln. Über den Vorfall berichtet zuerst die «Bild»-Zeitung.

    Unklar ist, ob es sich um eine Familie handelte. Fest steht: Die Passagiere sassen dicht gedrängt auf Rückbank, Beifahrersitz und sogar im Kofferraum. Das Auto trug ein Kennzeichen aus der nahegelegenen Stadt Michalovce, möglicherweise wollte die Gruppe dorthin.

    Auch Fälle in Deutschland

    Am Steuer sass ein Mann ohne Führerschein. Gegen ihn wurden mehrere Verfahren eingeleitet, die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei betonte in einem Facebook-Post: «Eine solche Fahrt ist ein Glücksspiel mit Leben und Gesundheit aller, die im Auto sassen.»

    Hast du schon einmal mehr Insassen als erlaubt in deinem Auto mitgeführt?

    Fälle extremer Überladung sind selten, aber nicht neu. 2021 wurden in einem Škoda Fabia bei Bratislava elf Personen entdeckt. Auch in Deutschland gab es jüngst ähnliche Vorfälle, etwa Anfang August auf der A7 mit neun Familienmitgliedern in einem Pkw.

    In besonders extremen Fällen handelt es sich um Schleusungen. So brachte im Frühjahr 2025 etwa ein 24-jähriger Inder 15 Menschen in einem Kleinbus nach Nordrhein-Westfalen.

    Kommentare

    User #859 (nicht angemeldet)

    So ist es sogar nachhaltiger wie mit dem Öv...

    User #1735 (nicht angemeldet)

    Mutmasslich wird bereits die Geschichte hinsichtlich Schuldunfähigkeit zusammengedichtet.

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