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Polens Regierungschef: Putin will die Nato auseinanderreissen

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Polen,

Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki hat vor Versuchen Russlands gewarnt, die Nato-Partner zu entzweien.

morawiecki
ARCHIV - Mateusz Morawiecki, Ministerpräsident von Polen, aufgenommen bei einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Polens Regierungschef Morawiecki glaubt, dass Russland die Nato auseinanderbringen will.
  • Man müsse darum umso geeinter auftreten.
  • Unterstützung für seine Aussagen erhält er von Boris Johnson.

«Putins politisches Ziel ist es, die Nato auseinanderzureissen, daher müssen wir unbedingt zeigen, wie geeint wir sind. Es gibt in der Tat ein grosses Verständnis zwischen uns über diese Spannungen, die an der Ostflanke der Nato auftreten« sagte Morawiecki am Donnerstag in Warschau nach seinem Treffen mit dem britischen Premierminister Boris Johnson.

Johnson stützt Polen

Johnson sagte, weder Polen noch Grossbritannien könnten eine Welt akzeptieren, in der ein mächtiger Nachbar andere einschüchtere oder angreife. Polen nehme eine Schlüsselrolle bei der europäischen Sicherheit ein, betonte der britische Premier. «Die Lektion aus den vergangenen 100 Jahren ist: Wenn Polen von Instabilität, Krieg und Aggression an seinen Grenzen bedroht ist, dann sind wir alle bedroht und alle betroffen.»

Boris Johnson in Poland
Boris Johnson ist auf Staatsbesuch in Polen. - dpa

Im Anschluss an ihr Gespräch besuchten beide Regierungschefs eine Kaserne bei Warschau, in der britische Soldaten stationiert sind. Seit Dezember helfen 100 britische Pioniere Polen dabei, die Grenze zum Nachbarland Belarus zu befestigen. Am Montag hatte Grossbritanniens Verteidigungsminister Ben Wallace angekündigt, sein Land werde 350 weitere Soldaten nach Polen schicken. Polen Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak sagte am Donnerstag, es werde sich dabei um Marineinfantristen handeln, die die östliche Flanke der Nato verstärken sollen.

Am späten Nachmittag stand noch ein Treffen Johnsons mit Polens Präsidenten Andrzej Duda auf dem Programm.

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