Spitzbergen: Eisbär wegen Gefahr für Reisegruppe erschossen

Keystone-SDA
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Norwegen,

Auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen ist ein Eisbär erschossen worden. Er habe versucht, in die Hütte einer privaten Reisegruppe zu gelangen, hiess es in einer Mitteilung der Behörden.

ARCHIV - Ein Verkehrsschild warnt an einer Straße auf der nordnorwegischen Inselgruppe Spitzbergen vor Eisbären. Foto: Steffen Trumpf/dpa/Archivbild
ARCHIV - Ein Verkehrsschild warnt an einer Straße auf der nordnorwegischen Inselgruppe Spitzbergen vor Eisbären. Foto: Steffen Trumpf/dpa/Archivbild - Keystone/dpa/Steffen Trumpf

Verletzt worden sei niemand. Der tote Eisbär sei zu Untersuchungen in den Hauptort von Spitzbergen, Longyearbyen, gebracht worden.

Spitzbergen gehört zu Norwegen, liegt aber hunderte Kilometer weiter nördlich am Nordpolarmeer. Forschern zufolge gibt es geschätzt 2.300 bis 4.100 Eisbären in der gesamten Barentsseeregion, die sich bis nach Russland erstreckt. Etwa die Hälfte davon hält sich demnach grosse Teile des Jahres auf und rund um Spitzbergen auf.

Begegnungen mit den Tieren können lebensgefährlich sein, allerdings nähern sie sich nur selten bewohnten Gebieten. Der oberste Beamte von Spitzbergen empfiehlt, eine Schusswaffe bei sich zu tragen, wenn man sich ausserhalb von Longyearbyen aufhält.

Kommentare

User #1690 (nicht angemeldet)

Braucht es die Touri Tschumpel dort ? Ist revier des Tieres

User #5529 (nicht angemeldet)

Die Tötung eines Angreifers ist immer die beste Lösung für Alle. Ganz einfach. Alles andere ist Gutmenschen-Geschwätz von Ahnungslosen in einer isolierten, heilen Welt.

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