Partei von Spaniens Regierungschef Sánchez im Sinkflug
Die spanischen Sozialisten erleiden bei einer weiteren Regionalwahl eine deutliche Schlappe.

Das Wichtigste in Kürze
- Die PSOE fällt in Aragón auf 24,3 Prozent und verliert über fünf Prozentpunkte.
- Die konservative PP bleibt stärkste Kraft, ist aber stärker auf Vox angewiesen.
- Medien werten das Resultat als weiteren Rückschlag für Sánchez’ Regierung.
Spaniens regierende Sozialisten haben bei einer Regionalwahl im Nordosten des Landes eine weitere herbe Niederlage erlitten. In der autonomen Gemeinschaft Aragón rutschte die Partei von Regierungschef Pedro Sánchez um mehr als fünf Prozentpunkte auf nur noch 24,3 Prozent ab, ein historisch schlechtes Ergebnis.
Spanische Medien wie die Zeitungen «La Vanguardia» und «El País» werteten das als weiteren Schlag für Sánchez' schwächelnde Minderheitsregierung, die im Parlament in Madrid über keine Mehrheit mehr verfügt. Im Dezember hatte die Regierungspartei PSOE schon bei der Regionalwahl in der Extremadura ein Debakel erlebt und war um 14 Prozentpunkte auf nur noch 26 Prozent eingebrochen.
Die bisher in Aragón regierende konservative Volkspartei PP wurde bei leichten Verlusten mit 34,3 Prozent zwar wieder stärkste Kraft, ist aber mehr als zuvor auf die rechtspopulistische Partei Vox angewiesen. Diese konnte rund 6,5 Prozentpunkte auf 17,9 Prozent zulegen und ihre Sitzzahl im Parlament verdoppeln, wie die Wahlkommission in der Regionalhauptstadt Saragossa nach Auszählung fast aller Stimmen mitteilte.
















