Deutsche Familie will Traumbucht auf Mallorca sperren

Elena Hatebur
Elena Hatebur

Spanien,

Der Weg zur spanischen Bucht Caló des Moro führt über das Privatgelände der deutschen Millionärsfamilie Oehm. Diese hat nun genug – und will den Zugang sperren.

Spanische Bucht
Viele Besucher, wenig Platz: Die spanische Bucht Caló des Moro. - Screenshot

Das Wichtigste in Kürze

  • Jährlich strömen grosse Besuchermassen an die beliebte spanische Bucht Caló des Moro.
  • Der offizielle Zugang führt einen Kilometer lang über das Privatgelände einer Familie.
  • Für diese ist der Ansturm eine enorme Belastung. Deshalb will sie nun den Zugang sperren.

Eingerahmt von Pinien, mit kristallklarem Wasser: Die Bucht Caló des Moro auf Mallorca in Spanien. Sie zählt zu den bekanntesten Stränden Mallorcas – und zu den überfülltesten.

Was für viele Feriengäste ein Traumziel ist, ist für die Eigentümer des angrenzenden Landes zur enormen Belastung geworden.

Nun droht der Zugang zur Bucht eingeschränkt zu werden, wie «Diario de Mallorca» schreibt.

Zugang führt über Privatgrundstück

Grund dafür sind im weitesten Sinne die Besuchermassen, die jedes Jahr in den Südosten der Insel reisen. Die kleine Felsenbucht gilt als Postkartenmotiv und Social-Media-Hotspot.

In der Hochsaison strömen täglich Tausende Besucherinnen und Besucher in die enge Bucht und die benachbarte Cala s’Almunia. Der Andrang ist so gross, dass sich Menschenschlangen auf den schmalen Zugangswegen bilden.

Und: Der einzige offizielle Weg zur Bucht führt rund einen Kilometer über ein Privatgrundstück. Dieses gehört der deutschen Millionärsfamilie Oehm, die nach eigenen Angaben seit Jahren unter den Folgen des Massentourismus leidet.

Müll, die beschädigte Natur und der permanente Besucherandrang dürften die Situation zunehmend verschärft haben.

Rechtlich geprüft und vorbereitet

Deshalb greifen die Eigentümer nun auf eine drastische Massnahme zurück. Sie haben einen Antrag gestellt, den Zugang über ihr Land zu sperren.

Sollte die Bucht öffentlich bleiben?

Der Schritt sei rechtlich geprüft und mit Architekten vorbereitet worden. Zuvor habe man mehrfach versucht, die Behörden auf die Probleme aufmerksam zu machen. Doch spürbare Konsequenzen habe es offenbar keine gegeben.

Ob der Zugang zur Caló des Moro tatsächlich eingeschränkt wird, ist noch offen. Die Entscheidung liegt bei den zuständigen Stellen.

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