Papst Franziskus will in die Türkei reisen

    Dennis Kittler
    Dennis Kittler

    Vatikanstadt,

    Papst Franziskus wird voraussichtlich 2025 die Türkei besuchen. Anlass ist das 1700-jährige Jubiläum des Konzils von Nicäa.

    Papst Franziskus
    Papst Franziskus betont, dass Krieg immer eine Niederlage für die gesamte Menschheit sei. (Archivbild) - dpa

    Papst Franziskus will im nächsten Jahr die Türkei besuchen. Der Grund für die Reise sei das 1700-jährige Jubiläum des frühchristlichen Konzils von Nicäa, berichtet «Domradio».

    Der ökumenische Patriarch Bartholomaios I. bestätigte diese Pläne gegenüber «Katholisch.de». Er gab an, dass der Papst ihn bei diesem historischen Ereignis begleiten wolle.

    Im Vatikan war der türkische Staatspräsident zu Besuch.
    Papst Franziskus und der türkische Präsident Recep Erdogan trafen sich schon mehrfach. (Archivbild) - Keystone

    Es wäre nicht der erste Besuch des 87-Jährigen in der Türkei. Bereits 2014 hatte Franziskus das Land bereist. Auch seine Vorgänger, Benedikt XVI. und Johannes Paul II., statteten der Türkei Besuche ab.

    Erinnerungen an den letzten Besuch

    Bei seinem letzten Türkei-Besuch vor zehn Jahren betonte Franziskus die Bedeutung der Religions- und Meinungsfreiheit. «Es ist wichtig, dass die muslimischen, jüdischen und christlichen Bürger die gleichen Rechte geniessen und die gleichen Pflichten übernehmen», sagte er.

    Der türkische Präsident Erdogan zeigte sich damals besorgt. Er sprach von wachsender Islamfeindlichkeit in westlichen Ländern. Erdogan hoffte auf ein Friedenszeichen vom Papst, um dem entgegenzuwirken.

    Kann der Papst dich mit seinen Worten inspirieren?

    Die nun geplante Reise findet in einer Zeit globaler Spannungen statt. Der Papst wird vermutlich auch diesmal wichtige Themen ansprechen. Bei seinem letzten Besuch dankte er der Türkei für die Aufnahme von Flüchtlingen. Zudem sprach er sich für einen gemeinsamen Einsatz gegen Terrorismus aus.

    Kommentare

    User #5995 (nicht angemeldet)

    Wollte er nicht mal in die Ukraine reisen? Ach nein, das würde vielleicht seinem Freund Kyrill (Ex-KGB) missfallen.

    User #6335 (nicht angemeldet)

    Hat er schon was gegen Kindesmissbrauch unternommen. Oder zahlen die Mitglieder so oder so ihre Steuern?

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