Nach dem Grossbrand im Berliner Grunewald kann die benachbarte Bahnstrecke wieder benutzt werden.
Berliner Feuerwehr im Einsatz
Berliner Feuerwehr im Einsatz - AFP
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Das Wichtigste in Kürze

  • Einsatzkräfte bemühen sich um Kühlung des Sprengplatzes.

«Aufgrund der inneren Erkundungsergebnisse konnte die Bahntrasse wieder freigegeben werden», erklärte die Feuerwehr der Hauptstadt am Samstagnachmittag auf Twitter. Die Autobahn Avus bleibe aber gesperrt, auch der Sperrkreis von 1000 Metern rund um den Sprengplatz der Polizei, wo das Feuer begonnen hatte, gelte weiterhin.

Zuvor waren die Brände weitgehend gelöscht worden. Es gebe «im Bodenbereich» noch vereinzelte Brandstellen, sagte ein Feuerwehrsprecher auf Anfrage. Im Fokus der Einsatzkräfte stehe die Kühlung des Sprengplatzes.

Dort war es in der Nacht zum Donnerstag aus ungeklärter Ursache zu Explosionen gekommen, die den Brand auslösten. Das Feuer umfasste zwischenzeitlich ein Gebiet von etwa 50 Hektar. Auf dem Sprengplatz werden Weltkriegsbomben und beschlagnahmte Feuerwerkskörper gelagert - die Explosionsgefahr erschwerte die Löscharbeiten enorm.

In der Nacht zum Samstag gab es laut Feuerwehr keine neuen Explosionen auf dem Sprengplatz. Dort seien weiterhin Roboter und Drohnen im Einsatz; ein Löschpanzer unterstütze von aussen.

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