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    Facebook-Konzern enttäuscht die Börse

    Keystone-SDA
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    USA,

    Facebook-Gründer Mark Zuckerberg lässt den Meta-Konzern gewaltige Summen in KI-Infrastruktur investieren. Anleger werden nervös.

    Der Facebook-Konzern Meta hat die Wall Street mit seinem Ausblick auf das laufende Quartal enttäuscht. Die Aktie verlor im nachbörslichen US-Handel zeitweise mehr als sechs Prozent. (...
    Der Facebook-Konzern Meta hat die Wall Street mit seinem Ausblick auf das laufende Quartal enttäuscht. Die Aktie verlor im nachbörslichen US-Handel zeitweise mehr als sechs Prozent. (... - KEYSTONE/DPA/PATRICK PLEUL

    Der Facebook-Konzern Meta hat die Wall Street mit seinem Ausblick auf das laufende Quartal enttäuscht. Die Aktie verlor im nachbörslichen US-Handel zeitweise mehr als sechs Prozent. Meta stellte für das laufende Vierteljahr einen Umsatz zwischen 61 und 64 Milliarden Dollar in Aussicht, während Analysten im Schnitt mit rund 63 Milliarden Dollar gerechnet hatten.

    Bei der Prognose für die Investitionen in KI-Infrastruktur hob Meta diesmal nur das untere Ende der Spanne von 125 auf 130 Milliarden Dollar an. Die erwartete Obergrenze bei den Kapitalinvestitionen blieb bei 145 Milliarden Dollar. 2025 gab der Konzern dafür gut 72 Milliarden Dollar aus.

    KI-Wettlauf birgt Risiken

    Meta-Chef Mark Zuckerberg hat grosse Ambitionen, Rivalen wie den ChatGPT-Entwickler OpenAI sowie Google und Elon Musks KI-Firma xAI bei Künstlicher Intelligenz zu überflügeln. Dafür ist er bereit, viele Milliarden auszugeben – selbst mit dem Risiko, zu viele Rechenzentren-Kapazitäten aufzubauen. Einige Experten und Anleger zweifeln unterdessen an, ob das Geld wieder zurückverdient werden kann.

    Das Geld für den KI-Ausbau liefert nach wie vor das boomende Werbegeschäft des Facebook-Konzerns. Im vergangenen Quartal steigerte Meta den Umsatz im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 60,8 Milliarden Dollar. Unterm Strich gab es einen Gewinn von rund 15,85 Milliarden Dollar – das waren 14 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

    Auf mindestens eine Meta-App griffen zuletzt 3,6 Milliarden Nutzer zu. Drei Monate zuvor waren es 3,56 Milliarden gewesen. Zum Konzern gehören auch der Chatdienst WhatsApp, die Foto- und Video-Plattform Instagram sowie Threads, eine Alternative zu Musks Twitter-Nachfolger X.

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    Kommentare

    User #5305 (nicht angemeldet)

    OMG nein die Welt geht unter die haben nicht mehr gewinn gemacht als im Vorjahr.

    User #1323 (nicht angemeldet)

    Meta-Produkte sollte man deinstallieren.

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