Nicola Sturgeon will Unabhängigkeit von Schottland nach Coronakrise

Ronny Reisch
Ronny Reisch

Grossbritannien,

Nicola Sturgeon hat die Unabhängigkeitspläne erstmal aufgeschoben. Die Parteivorsitzende der Scottish National Party (SNP) will erst das Corona-Ende abwarten.

Nicola Sturgeon Scottish National Party
Nicola Sturgeon will sich zwar weiterhin fürs Unabhängigkeitsreferendum einsetzen, legt den Fokus aber vorerst auf die Bewältigung der Coronakrise. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Nicola Sturgeon hält grundsätzlich an den Plänen zur schottischen Unabhängigkeit fest.
  • Die Regierungschefin will diese aber erst nach der Coronakrise vorantreiben.

An den Plänen zum Referendum, welches die Unabhängigkeit von Schottland fordert, will Nicola Sturgeon weiterhin festhalten. Erstmal gelte es aber, die Coronakrise zu überwinden, meint die Regierungschefin.

Am Freitag erklärte Nicola Sturgeon gegenüber «BBC»: «Ich glaube nicht, dass wir in diesem Moment ein Referendum vorschlagen sollten.» Ihre Partei Scottish National Party (SNP) hatte erklärt, bis Ende 2023 eine Volksbefragung abhalten zu wollen.

Die Parteivorsitzende Sturgeon erklärte nun, dass das Land erst durch die Krise gesteuert werden müsse. Sie kämpfe bereits ihr ganzes Leben lang für eine schottische Unabhängigkeit von Grossbritannien. Nun habe die Krisenbewältigung aber erstmal Vorrang.

Am kommenden Donnerstag finden in Schottland zudem die Parlamentswahlen statt.

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