NATO

Nato-Generalsekretär: Selenskyj-Kritik an Scholz ist unfair

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Belgien,

«Ich habe Selenskyj oft gesagt, dass er aufhören soll, Olaf Scholz zu kritisieren»: Mit klaren Worten äussert sich der Nato-Generalsekretär zu Vorwürfen gegen den Kanzler. Es bleibt die Taurus-Frage.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte (r) hält die Kritik an der Ukraine-Politik von Bundeskanzler Olaf Scholz für unfair. (Archivbild)
Nato-Generalsekretär Mark Rutte (r) hält die Kritik an der Ukraine-Politik von Bundeskanzler Olaf Scholz für unfair. (Archivbild) - Bernd von Jutrczenka/dpa

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hält die zum Teil scharfe Kritik des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für ungerechtfertigt. «Ich habe Selenskyj oft gesagt, dass er aufhören soll, Olaf Scholz zu kritisieren, denn ich halte das für unfair», sagte Rutte in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Was Scholz für die Ukraine getan habe, sei beeindruckend. Er habe mit dafür gesorgt, dass Deutschland nach den USA an zweiter Stelle bei der militärischen Unterstützung der Ukraine stehe. Das sei ein Verdienst, für den auch Kiew dankbar sein könne.

Rutte würde Taurus liefern

Zugleich machte Rutte deutlich, dass er der Ukraine im Gegensatz zu Scholz auch Taurus-Marschflugkörper liefern würde und auch keine Einschränkungen bei der Nutzung machen würde. «Ganz allgemein wissen wir, dass solche Fähigkeiten für die Ukraine sehr wichtig sind», sagte der frühere niederländische Ministerpräsident. Es sei aber nicht an ihm zu entscheiden, was Alliierte liefern sollten.

Selenskyj hatte Scholz zuletzt unter anderem dafür kritisiert, gegen seinen Willen mit Russlands Präsident Wladimir Putin telefoniert zu haben. Immer wieder äusserte er auch öffentlich Unverständnis für das Nein des Kanzlers zur Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern.

Kommentare

User #2250 (nicht angemeldet)

Ist Selensky nicht auf D angewiesen? Ja, oder nicht mehr?

User #4254 (nicht angemeldet)

Selensky soll selber mit der Waffe an die Front.

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