Niederländische Polizei beschlagnahmt 86'000 Joints
Bei einer Razzia findet die niederländische Polizei 86’000 Joints und 120 Kilo Haschisch – nur einer von mehreren Drogenfunden, die derzeit für Aufsehen sorgen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die niederländische Polizei fand bei einer Razzia 120 Kilo Haschisch und 86'000 Joints.
- Festgenommen wurde niemand – die Drogen sollen nun vernichtet werden.
- Auch in Spreitenbach AG kam es im März dieses Jahres zu einem Grosseinsatz.
Schlechte Nachrichten für Kiffer in den Niederlanden: Fahnder haben bei einer Razzia im Süden des Landes ein Firmengebäude durchsucht. Dabei beschlagnahmten sie 86'000 vorgedrehte Joints und mehr als 120 Kilogramm Haschisch, wie die Polizei mitteilte.
Zunächst fiel den Beamten einer Spezialeinheit und den Spürhunden nichts Verdächtiges auf. Das Gebäude liegt in Echt, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt.
Dann aber seien sie bei hartnäckiger Suche auf einen versteckten Raum gestossen, in dem sich das Drogenlager befand.

Verdächtige Vorgänge rund um zwei Gebäude führten zu dem Polizeieinsatz. An einer Adresse wurden die Fahnder schliesslich fündig.
Zunächst habe es keine Festnahmen gegeben, teilte die Polizei weiter mit. Die beschlagnahmten Drogen sollen vernichtet werden.
Grosse Hanfanlage in Spreitenbach AG ausgehoben
Auch in der Schweiz sorgte ein Einsatz für Schlagzeilen: In Spreitenbach AG hob die Kantonspolizei Zürich im März dieses Jahres eine grosse Indoor-Hanfanlage aus. Was die Beamten dort vorfanden, sprengte den üblichen Rahmen selbst für erfahrene Ermittler.
Eine Anlage mit rund 24’000 verbotenen Hanfpflanzen, dazu etwa eine Tonne Cannabisprodukte, Waffen, Munition und sogar eine schusssichere Weste. Zusätzlich stellten die Ermittler zehntausende Franken Bargeld sicher.
Für Aufsehen sorgte zudem ein Fall aus Schottland im letzten April: Am Flughafen Edinburgh wurde die 23-jährige Influencerin Ellie Crampsie bei der Einreise gestoppt. In ihrem Gepäck fanden Zollbeamte 17 Kilogramm Cannabis, vakuumversiegelt in mehreren Paketen und aus Thailand über Paris ins Land gebracht.
Der geschätzte Wert liegt bei umgerechnet rund 160’000 Franken. Der 23-Jährigen droht aufgrund des Drogenschmuggels nun eine Haftstrafe.












