Soll Kim beleidigen: Trick enttarnt Job-Bewerber als Nordkorea-Spion
Ein Jobinterview-Video geht derzeit viral und sorgt international für Aufsehen. Darin soll ein mutmasslicher nordkoreanischer Spion enttarnt worden sein.
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Das Wichtigste in Kürze
- Ein nordkoreanischer Spion wird bei einem Jobinterview enttarnt.
- Ein Bewerber weigert sich, Kim Jong Un zu beleidigen.
- Nordkoreaner nutzen gefälschte Identitäten für den Zugang zu westlichen Jobs.
Ein kurzes Video aus einem Jobinterview sorgt derzeit international für grosse Aufmerksamkeit und wird auf Social Media intensiv geteilt. Darin soll ein nordkoreanischer Spion enttarnt worden sein.
Zu Beginn wirkt die Szene noch völlig unspektakulär: Der Bewerber, der unter dem japanisch klingenden Namen «Taro Aikuchi» auftritt, präsentiert sich ruhig, höflich und professionell.
Alles deutet auf ein normales IT-Vorstellungsgespräch bei einer US-Firma hin, wie es täglich in der Branche geführt wird.
Bewerber soll Kim Jong Un beleidigen
Doch genau hier setzt die eigentliche Dynamik des Clips ein. Neben klassischer Fachfragen gibt es einen Test.
Der Interviewer fordert den Kandidaten auf, den Satz «Kim Jong Un is a fat, ugly pig» zu wiederholen. Auf Deutsch: «Kim Jong Un ist ein fettes, hässliches Schwein».
Ab diesem Moment verändert sich die Tonalität der Szene spürbar. Der Bewerber, der zuvor noch souverän und gelassen gewirkt haben soll, reagiert nun ganz anders: Er beginnt, zu stottern.
Die Beleidigung gegen den nordkoreanischen Diktator wiederholt er nicht.
Die Situation wirkt plötzlich angespannt – und wenig später bricht das Gespräch abrupt ab, Die Verbindung wird getrennt.
Nordkoreaner schleichen sich bei westlichen Firmen ein
Der Nutzer, der die Anti-Nordkorea-Massnahme auf X veröffentlicht hat, schreibt dazu: «Das wird nicht immer funktionieren, aber im Moment ist es wirklich ein wirksamer Filter. Ich habe noch niemanden getroffen, der das sagen kann.»
Wie «Techcrunch» berichtet, versuchen offenbar Tausende nordkoreanischer IT-Arbeiter, sich mit gefälschten Identitäten Zugang zu Unternehmen im Westen zu verschaffen. Ihr Ziel: Spionage.
Dabei kommen demnach zunehmend auch KI-Tools, Deepfakes sowie gestohlene oder falsche Identitäten zum Einsatz, um Bewerbungsprozesse und Sicherheitskontrollen zu umgehen.



















