NATO

    Trump wirft Nato mangelnde Iran-Unterstützung vor

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    USA,

    Im Weissen Haus trafen sich US-Präsident Donald Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Trump warf der Nato im Anschluss mangelnde Unterstützung vor.

    nato trump
    Trump ist laut Mark Rutte «eindeutig enttäuscht» über die Nato. - keystone

    Am Mittwoch kam es hinter verschlossenen Türen im Weissen Haus zu einem Treffen. Dort diskutierten US-Präsident Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte intensiv miteinander.

    Trump warf dem Bündnis unmittelbar danach massive Versäumnisse vor. Laut dem «ORF» beschuldigte Trump Nato-Partner mangelnder Unterstützung.

    Sollte die Nato Trump helfen?

    Das betraf vor allem den Krieg gegen den Iran. Gleichzeitig brachte er seinen Streit über Grönland erneut zur Sprache.

    Trump kritisiert die Nato scharf

    «Die Nato war nicht da, als wir sie brauchten», schrieb Trump auf Truth Social, wie «Bloomberg» berichtet. «Und sie wird auch nicht da sein, wenn wir sie wieder brauchen.»

    Damit bezog er sich auf die Weigerung europäischer Verbündeter. Die USA benötigten Hilfe bei der Sicherung der Strasse von Hormus.

    Trump forderte die Allianz zu Erinnerungen auf. «Erinnert euch an Grönland, dieses grosse, schlecht geführte Stück Eis», hiess es weiter.

    Differenzierte Position von Rutte

    Laut der «Zeit» beschrieb Rutte das Gespräch als «sehr offene Diskussion zwischen zwei Freunden». Trump habe sich «eindeutig enttäuscht» über das transatlantische Bündnis und mehrere Partnerstaaten gezeigt.

    «Ja, es stimmt, nicht alle Europäer haben diese Verpflichtungen erfüllt, und ich verstehe vollkommen, dass er enttäuscht ist.» Dies sagte laut «Bloomberg» der frühere niederländische Ministerpräsident später zu CNN.

    nato gipfel trump
    Trump teilt beim Nato-Gipfel aus – doch am Ende steht ein überraschend positives Fazit des US-Präsidenten. - keystone

    Rutte verteidigte die Mehrheit der europäischen Staaten, die Stützpunkte, Logistik und Überflugrechte bereitgestellt hätten. Er betonte die breite Unterstützung in Europa für das Ziel, die nuklearen und ballistischen Fähigkeiten des Iran zu schwächen.

    Drohung mit Truppenabzügen

    Laut dem «ORF» erwägt die Trump-Regierung einen Truppenabzug. Länder, die den Iran-Krieg nicht unterstützten, könnten betroffen sein.

    Die Soldaten würden in kooperativere Staaten verlegt. Rutte traf auch US-Aussenminister Marco Rubio.

    Der Niederländer gilt als wichtiger Vermittler. Er verhandelt zwischen Trump und der restlichen Allianz.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1243 (nicht angemeldet)

    Prognosemärkte taxieren einen Machtwechsel im Repräsentantenhaus zugunsten der Demokraten mittlerweile auf 84 Prozent und geben den Demokraten eine 51-prozentige Chance auf die Kontrolle des Senats – was eine verblüffende Verschiebung im Rennen um die Oberkammer markiert.

    User #3373 (nicht angemeldet)

    Bitte nicht, denn dann kommt shady JD...

    Weiterlesen

    trump fed
    14 Interaktionen
    Washington
    32 Interaktionen
    Washington
    Rubio
    20 Interaktionen
    US-Aussenminister

    MEHR IN POLITIK

    1 Interaktionen
    Neu-Delhi
    2 Interaktionen
    Kiew
    donzallaz
    9 Interaktionen
    Nach Leak
    Krawalle Europa
    43 Interaktionen
    Paris/Zürich/Wien/Tirana/Lissabon

    MEHR NATO

    1 Interaktionen
    Mons
    alexus
    183 Interaktionen
    Berlin
    Nato Mark Rutte
    18 Interaktionen
    Mons/Brüssel
    die nato Handelsschiffe
    21 Interaktionen
    Drohnenangriffe

    MEHR AUS USA

    -
    21 Interaktionen
    «Völlig ausdruckslos»
    Kevin Federline
    24 Interaktionen
    Kevin Federline
    Heidi Klum.
    20 Interaktionen
    New York
    19 Interaktionen
    Washington