Moskau: Brückenkopf im Gebiet Charkiw erweitert

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Russland,

Die russischen Streitkräfte haben ihren Einflussbereich im ostukrainischen Gebiet Charkiw ausgebaut.

Ukrainische Soldaten
Ukrainische Soldaten stehen auf einem zerstörten russischen Panzer in einem zurückeroberten Gebiet nahe der Grenze zu Russland in der Region Charkiw. (Archivbild) - keystone

Die russischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben ihren Brückenkopf westlich des Flusses Oskil im ostukrainischen Gebiet Charkiw erweitert. Einheiten der russischen Heeresgruppe West im Gebiet Charkiw hätten die Ortschaft Sapadne erobert, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Aus Kiew gibt es dafür bislang keine offizielle Bestätigung.

Unabhängig können die Angaben nicht überprüft werden. Das russische Militär versucht seit Monaten im Gebiet Charkiw nach Westen vorzustossen und etwa die strategisch wichtige Stadt Kupjansk am Oskil zurückzuerobern. Die ukrainischen Verteidiger stehen an dem Frontabschnitt wie im gesamten Osten des Landes unter Druck.

Kampf um strategisch wichtige Stadt

Russland hatte Kupjansk wenige Tage nach Beginn des von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Angriffskriegs vor fast drei Jahren okkupiert, musste sie im Zuge einer ukrainischen Gegenoffensive im Herbst 2022 aber räumen. Der Oskil gilt als natürliche Barriere, um den Vormarsch der russischen Truppen zu stoppen. Nördlich von Kupjansk haben russische Einheiten den Fluss aber bereits überquert und einen Brückenkopf gebildet.

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