Die griechische Küstenwache hat am Sonntag 26 Migranten von einem sinkenden Boot vor der Touristeninsel Rhodos gerettet.
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Ein Schiff der griechischen Küstenwache legt an einem Hafen an. Foto: Andriana Soldatou/mypreveza.gr/AP/dpa/Archiv - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • 26 Migranten wurden von einem sinkenden Boot vor der Touristeninsel Rhodos gerettet.

Die griechische Küstenwache hat am Sonntag 26 Migranten von einem sinkenden Boot vor der Touristeninsel Rhodos gerettet. Wie der staatliche Rundfunk und andere Medien unter Berufung auf die Küstenwache berichteten, kenterte das Boot bei Windstärke 7. Einer der Insassen alarmierte telefonisch die griechischen Behörden. Unter den Geretteten sei ein blindes Mädchen, hiess es in den Berichten.

Offiziere der Küstenwache sprachen in griechischen Medien von «verbrecherischen Schleuserbanden», die nicht zögerten, Menschen bei so schlechten Wetterbedingungen aus der Türkei nach Griechenland in «morschen Kähnen» zu schicken.

Griechenland hat die Kontrollen entlang der Meerengen zwischen den griechischen Inseln und der Türkei in den vergangenen Jahren deutlich verstärkt. Migranten, denen es gelingt, die Mittellinie im Meer zwischen der Türkei und den griechischen Inseln und damit die EU zu erreichen, werden in den meisten Fällen gestoppt und zurück in türkische Gewässer begleitet. Kentert ein Boot, werden die Menschen gerettet und nach Griechenland gebracht.

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