Der französische Autor Michel Houellebecq provoziert oft und gerne mit seinen Äusserungen und Werken. Dies ändert sich auch nicht im neusten Roman «Vernichten».
Der französische Künstler Michel Houellebecq bei der Manifesta 11, der europäischen Biennale für zeitgenössische Kunst in Zürich.
Der französische Künstler Michel Houellebecq bei der Manifesta 11, der europäischen Biennale für zeitgenössische Kunst in Zürich. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Michel Houellebecq führt gerne die Abgründe einer westlichen Konsumgesellschaft vor Augen.
  • Dies tut er auch im neusten Roman «Vernichten».

Michel Houellebecq ist dafür bekannt, mit seinen Werken zu provozieren. In seinem neusten Roman «Vernichten» wird der Fokus erneut auf den Zusammenbruch des Westens gelegt. Auch die Thematisierung des Kapitalismus kommt beim französischen Autoren nicht zu kurz.

In der 624-seitigen Abhandlung widmet sich Houellebecq auch dem Privaten, das immer mehr verloren geht. Über die Pornografisierung unserer Lebensbereiche wird ebenfalls diskutiert.

Der 65-Jährige befasst sich in seinem neusten Werk ebenfalls mit dem Tod. Es handle sich dabei um eine Erzählung über Liebe und Abschied, so «NZZ am Sonntag».

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