AfD

Merz-Aussage spaltet: Armin Laschet warnt vor AfD-Effekt

Sandra Morgenroth
Sandra Morgenroth

Deutschland,

Ex-Kanzlerkandidat Armin Laschet warnt, Merz’ Äusserung zur Migration schade der CDU und könnte der AfD nutzen.

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CDU-Politiker Armin Laschet distanziert sich von Friedrich Merz’ Aussagen zum «Stadtbild». (Archivbild) - keystone

Armin Laschet, CDU-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, kritisiert die «Stadtbild»-Aussage von Kanzler Friedrich Merz. Er bezeichnet das Statement als «zu nebulös» und sieht darin eine Gefahr, die AfD zu stärken, so «n-tv».

Laschet sagte laut der «Zeit», die Unklarheit über die Bedeutung erlaube der AfD, eine verbesserte Sicherheitslage zu bezweifeln. Laschet betont, das Problem liege nicht allein bei der Migration.

Verfolgst du die Debatte in Deutschland um die «Stadtbild»-Aussage von Merz?

Zum «Stadtbild» gehörten auch andere gesellschaftliche Missstände wie zurückgelassene Drogenspritzen und rechtsradikale Umtriebe. Nur das Benennen dieser Probleme schwäche die AfD nicht – die Lösung sei entscheidend.

Kontroverse um Merz’ Formulierungen

Merz war mit seiner Bemerkung, es gebe «im Stadtbild noch dieses Problem» und fordere mehr Abschiebungen auf Kritik gestossen. Sowohl innerhalb und ausserhalb der CDU.

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf warf Merz Spaltung vor. Während Merz seine Aussagen nicht zurücknehmen will und auf die Reaktion junger Frauen verwies.

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Friedrich Merz bleibt bei seiner Wortwahl zum Thema Rückführungen und Stadtbild. - keystone

Innerhalb der Union meldeten sich neben Laschet auch andere Stimmen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit der Debatte fordern. Der Sozialflügel kritisierte den Ton Merz’ als nicht zielführend.

Proteste vor der CDU-Zentrale

Am 21. Oktober versammelten sich Tausende Demonstrierende vor der CDU-Parteizentrale in Berlin. Unter dem Motto «Wir sind die Töchter» protestierten sie gegen Merz’ Äusserungen.

Seine Aussage empfanden sie als rassistisch und spaltend, berichtet die «Tagesschau».

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Teilnehmer der Kundgebung «Wir sind die Töchter» protestieren mit Handy-Lichtern vor der CDU gegen Merz’ «Stadtbild»-Aussagen. - keystone

Die Debatte um Merz’ «Stadtbild»-Aussagen hält das politische Berlin in Atem. Sie prägt die öffentliche Diskussion über Migration, Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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Kommentare

User #6366 (nicht angemeldet)

wer hat ungefragt Laschet ausgegraben????

User #7368 (nicht angemeldet)

Der laschet ist ja auch koryphäe was nebulös angeht....

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