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Mercedes-Benz bis 2030: Reduzierung der CO₂-Emissionen um 50 Prozent

Keystone-SDA
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Deutschland,

Mercedes-Benz hat sich ein Ziel gesetzt: Der Automobildesigner möchte die CO₂-Emissionen pro Pkw bis 2030 halbieren.

Mercedes Autohäuser
Mercedes verkauft seine eigenen Autohäuser in Berlin und Brandenburg im Rahmen einer Neuausrichtung des Vertriebsnetzes. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mercedes-Benz will die CO2-Emissionen pro Pkw bis 2030 um die Hälfte senken.
  • 70 Prozent der Energie in der Produktion soll durch erneuerbare Energie gedeckt werden.
  • Auch will der Konzern in seiner Lieferkette die Menschenrechte sicherstellen.

Bis 2030 hat Mercedes-Benz noch einiges vor: Der Automobilhersteller möchte die Treibhausgas-Emissionen pro Pkw mindestens um 50 Prozent reduzieren. Das Elektrifizieren von Autos spielt bei diesem Vorhaben eine wichtige Rolle. Ausserdem soll die Batterietechnik verbessert werden und Recyclingmaterialien eingesetzt werden.

Der Hersteller teilte dies am Montag bei einer Konferenz zum Thema Nachhaltigkeit in Stuttgart mit: «Ziel ist es, im Vergleich zu 2020 die CO₂-Emissionen pro Pkw über den gesamten Lebenszyklus hinweg bis 2030 zu halbieren.»

Mercedes-AMG
Mercedes-AMG bringt in der C-Klasse einen Sportwagen. (Archivbild) - Keystone

Vorstandschef Ola Källenius bekräftigte bei dem Treffen die bereits bekannte Ausrichtung des Herstellers auf E-Autos. Demnach wollen die Schwaben bis Mitte des Jahrzehnts bis zu 50 Prozent an Plug-in-Hybriden und vollelektrischen Autos erreichen. Bis zum Ende des Jahrzehnts will Mercedes dann überall dort vollelektrisch werden, «wo die Marktbedingungen es zulassen».

Mercedes-Benz will erneuerbare Energie

Mehr als 70 Prozent des Energiebedarfs in der Produktion soll bis 2030 durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Dazu werde auch Solar- und Windenergie an eigenen Standorten ausgebaut, wie der Hersteller weiter berichtete.

Der Konzern mit dem Stern will zudem sicherstellen, dass in der Lieferkette Menschenrechte eingehalten werden. Dabei geht es unter anderem um Rohstoffe wie Kobalt und Lithium. Der Hersteller sieht bei insgesamt zwei Dutzend Rohstoffen Risiken. Im Fokus stehe die gesamte Lieferkette, von der Mine bis zur Produktion.

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