Manövrierunfähiger Frachter «Santorini» wird in Richtung Wesermündung geschleppt

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    Deutschland,

    Der auf der Nordsee havarierte Frachter «Santorini» befindet sich auf dem Weg in Richtung Wesermündung.

    Ein Leuchtturm an der deutschen Nordseeküste bei Sturm
    Ein Leuchtturm an der deutschen Nordseeküste bei Sturm - Patrik Stollarz/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bergungsschlepper übernimmt havariertes Schiff - Windparks zeitweise in Gefahr .

    Das teilte das deutsche Havariekommando in Cuxhaven am Mittwoch mit. Ein von der Reederei beauftragter Bergungsschlepper übernahm das 159 Meter lange Schiff, das bei Sturm sein Ruderblatt verloren hatte, demnach planmässig in der Nacht zum Mittwoch.

    Der Frachter war am Dienstagmorgen bei Sturm und hohem Wellengang in der Deutschen Bucht rund 120 Kilometer vor Helgoland in Schwierigkeiten geraten. Das Schiff mit 23 Besatzungsmitgliedern hatte sein Ruderblatt verloren und war manövrierunfähig. Laut Havariekommando bestand die Gefahr, dass es in Offshorewindparks getrieben werden könnte. Evakuierungen wurden demnach schon vorbereitet.

    Ein vom Havariekommando entsandter Notschlepper traf am Dienstag bei dem Havaristen ein und hielt ihn seitdem per Leinenverbindung auf Position. Die Behörden flogen zudem ein auf Notschleppeinsätze spezialisiertes Team aus Seeleuten sowie Feuerwehrkräfte und einen Notarzt per Hubschrauber auf das Schiff. Mit der Reederei wurde geplant, den Frachter anschliessend mit einem von dieser bezahlten kommerziellen Bergungsschlepper abzuschleppen.

    Die Übergabe der Schleppverbindung von dem Notschlepper «Nordic» auf den Bergungsschlepper «Bugsier 30» verlief laut Havariekommando problemlos. Seit dem frühen Morgen wird die «Santorini» in Richtung Wesermündung gezogen, wo sie voraussichtlich gegen 21.00 Uhr eintreffen wird. Die «Nordic» begleitete den Schleppverband vorerst weiter.

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