Lufthansa untersucht Panne bei Dreamliner
Lufthansa untersucht nach einer Dreamliner-Panne in Frankfurt die Ursache des Vorfalls. Mehrere Menschen wurden verletzt. Die Ermittlungen laufen bereits.

Am Frankfurter Flughafen ist bei einer Boeing 787 der Lufthansa unerwartet das Bugfahrwerk eingeknickt. Die Maschine befand sich auf einer Parkposition und sollte wenig später nach Los Angeles starten.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren ausschliesslich Crewmitglieder und Beschäftigte von Partnerunternehmen an Bord. Die Passagiere warteten noch im Terminal auf den Beginn des geplanten Boardings.
Wie die «FAZ» berichtet, wurden bei dem Zwischenfall mehrere Menschen leicht verletzt und medizinisch versorgt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat inzwischen die Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen.
Lufthansa sucht Ursache
Die genaue Ursache des Vorfalls ist bislang weiterhin unklar und Gegenstand laufender Untersuchungen. Experten prüfen derzeit verschiedene technische und organisatorische Faktoren, die zu dem Zwischenfall geführt haben könnten.
Diskutiert wird unter anderem, ob das Bugfahrwerk möglicherweise nicht ordnungsgemäss gesichert gewesen sein könnte. Offizielle Ergebnisse liegen bislang jedoch nicht vor und die Untersuchungen dauern weiterhin an.
Wie «fvw» berichtet, wird in Fachkreisen auch ein möglicher Sicherungsfehler als Ursache diskutiert. Lufthansa betont jedoch, dass derzeit noch keine abschliessenden Schlussfolgerungen gezogen werden können.
Dreamliner wird überprüft
Nach dem Vorfall wurde die betroffene Maschine zunächst vollständig enttankt und anschliessend angehoben. Danach konnte das Fahrwerk ausgefahren und das Flugzeug auf das Technikgelände gebracht werden.

Dort soll die Boeing 787 nach Abschluss der behördlichen Untersuchungen umfassend überprüft und repariert werden. Die betroffene Maschine befindet sich erst seit Februar im regulären Liniendienst der Lufthansa.
Laut «finanzen.ch» hat der Vorfall derzeit keine Auswirkungen auf weitere Dreamliner-Auslieferungen an die Lufthansa Group. Der Konzern unterstützt die laufenden Ermittlungen und arbeitet eng mit den zuständigen Behörden zusammen.














