Lufthansa: Maschine kracht zusammen – mehrere Verletzte
Am Frankfurter Flughafen ist das Bugfahrwerk einer Boeing 787 unvermittelt eingeknickt. Mehrere Crew- und Bodenmitarbeitende von Lufthansa wurden verletzt.
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Das Wichtigste in Kürze
- Eine Boeing 787-9 krachte vor dem geplanten Abflug nach Los Angeles auf den Asphalt.
- Zwei Crewmitglieder und mehrere Bodenmitarbeitende wurden ins Spital gebracht.
- Der Dreamliner war erst im Januar ausgeliefert worden – die Ursache bleibt ungeklärt.
Am Frankfurter Flughafen ist am Donnerstag das Bugfahrwerk einer Lufthansa-Maschine ohne Vorwarnung eingeknickt. Die Boeing 787-9 lag danach auf dem Asphalt, der Bug nach vorn gekippt, das Heck in die Luft ragend. Bilder und Videos vom Gate Z15 zeigen stark beschädigte Stellen am Rumpf sowie Rettungsfahrzeuge neben dem Flugzeug.
Der Vorfall ereignete sich um 12.45 Uhr – rund 75 Minuten vor dem geplanten Start des Fluges LH450 nach Los Angeles. Passagiere waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingestiegen. An Bord befanden sich jedoch Crewmitglieder sowie Bodenpersonal.
«Auf einer Parkposition klappte unerwartet das Bugfahrwerk des Flugzeugs ein», schilderte ein Unternehmenssprecher den Hergang gegenüber verschiedenen Medien. Mehrere Mitarbeitende wurden verletzt und medizinisch versorgt.
Zwei der insgesamt 13 Crewmitglieder sowie mehrere Beschäftigte von Bodendienstleistern wurden ins Spital gebracht. Über die Schwere der Verletzungen ist nichts bekannt.
Lufthansa hält sich bedeckt
Die Ursache ist bisher ungeklärt. Lufthansa hält sich laut dem «Spiegel» bedeckt und verwies auf laufende Untersuchungen. Die Maschine wurde noch nicht von den Behörden freigegeben. Bei Zwischenfällen in der Luftfahrt ermittelt in Deutschland die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU).
Erst nach deren Freigabe darf das Flugzeug in den Hangar geschleppt werden. Ein Krisenstab wurde eingerichtet. Der Flughafenbetreiber Fraport teilte mit, der Vorfall habe keine grösseren Auswirkungen auf den übrigen Flugverkehr.
Maschine ist brandneu
Der betroffene Dreamliner ist brandneu. Er war erst im Januar an Lufthansa ausgeliefert worden. Die Airline betreibt insgesamt 17 solcher Maschinen und plant, bis Ende 2027 insgesamt 29 Exemplare des Typs zu beschaffen. Bis die havarierende Maschine wieder abheben kann, dürfte es nach Experteneinschätzung Monate dauern.














