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    Lufthansa kauft 20 Langstreckenjets bei Airbus und Boeing

    Esada Kunic
    Esada Kunic

    Deutschland,

    Die Lufthansa Group bestellt 20 neue Langstreckenjets bei Airbus und Boeing – zum Listenpreis von 7,7 Milliarden US-Dollar.

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    Die Lufthansa gehört zu den grössten Fluggesellschaften Europas und kämpft derzeit mit hohen Kosten und sinkenden Gewinnen. (Archivbild) - keystone

    Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hat grünes Licht für eine Milliarden-Grossbestellung gegeben, wie das «aeroTELEGRAPH» berichtet. Konkret ordert die Gruppe zehn Airbus A350-900 und zehn Boeing 787-9 Dreamliner.

    Die Auslieferung der neuen Zweistrahler ist für den Zeitraum zwischen 2032 und 2034 vorgesehen. Die Jets sollen ältere und damit weniger effiziente Modelle ersetzen.

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    Konzernchef Carsten Spohr kommentierte den Entscheid mit den Worten: «Es ist ein klares Bekenntnis zu einer modernen Flotte, zu Premiumqualität und zur weiteren Reduzierung von CO₂-Emissionen.» Er ergänzte, dass Flugzeuge neuester Technologie der effektivste Hebel für klimafreundlicheren Luftverkehr seien.

    Airbus und Boeing: Welche Airline von Lufthansa bekommt die neuen Jets?

    Noch ist unklar, welche Konzernairline die Maschinen erhalten wird. Die Entscheidung, bei welcher Airline und an welchem Drehkreuz sie zum Einsatz kämen, falle zu einem späteren Zeitpunkt, so «aeroTELEGRAPH».

    Bei den Dreamlinern sei die Ausgangslage verhältnismässig übersichtlich. Nur Lufthansa und Austrian Airlines betreiben das Modell, womit auch nur sie als Empfängerinnen infrage kämen.

    Beim A350 dagegen ist die Situation komplexer. Gleich fünf Töchter – Discover, Edelweiss, ITA Airways, Lufthansa und Swiss – hätten ein Interesse an den neuen Maschinen.

    Flottenharmonisierung als Strategie

    Der Gesamtwert der Bestellung beläuft sich auf rund 7,7 Milliarden US-Dollar (etwa 6 Milliarden Franken) zum Listenpreis, berichtet «finanzen.net». Die Lufthansa-Aktie legte im nachbörslichen Handel zeitweise um 1,32 Prozent auf 8,30 Euro (etwa 7,6 Franken) zu.

    lufthansa boeing
    Die Airbus A350 und Boeing 787 sollen von 2032 bis 2034 an Lufthansa ausgeliefert werden. - keystone

    Laut «airliners.de» soll die schrittweise Harmonisierung der Flotte Komplexität senken und Effizienz sowie operative Stabilität steigern. Wartungs- und Betriebskosten sollen gleichzeitig sinken.

    Zusammen mit der neuesten Bestellung hat die Lufthansa Group laut «airliners.de» aktuell 232 Flugzeuge neuester Technologie in den Orderbüchern stehen. Darunter befinden sich 107 Langstreckenjets der neuesten Generation.

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