Lanxess verkündet Einstieg in die Batteriechemie

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    Deutschland,

    Neuerdings beschäftigt sich der deutsche Konzern Lanxess mit Batteriechemie. Bereits im nächsten Jahr wird für das chinesische Unternehmen Tinci produziert.

    Lanxess Lederchemie
    Ein Schild steht vor dem Unternehmenssitz von Lanxess in Köln (D). - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Chemie-Konzern Lanxess steigt in die Batteriechemie ein.
    • Die Deutschen werden dabei für das chinesische Unternehmen Tinci produzieren.

    Lanxess beschäftigt sich schon bald mit der Batteriechemie. Dazu schliesst es eine Kooperation mit dem chinesischen Unternehmen Guangzhou Tinci Materials Technology Co. (Tinci).

    Schon im nächsten Jahr will das deutsche Unternehmen Elektrolytformulierungen für Lithium-Ionen-Batterien produzieren. Dies geschehe im Auftrag des neuen Partners, wie der Spezialchemie-Konzern am Dienstag mitteilte.

    Für die Herstellung werde zudem die Hightech-Anlage der Tochtergesellschaft Saltigo genutzt. Ihre Chemie-Expertise werde in die Arbeit einfliessen und die Erfahrungen im Bereich der Elektrolytherstellung ausgebaut.

    Wegen des Aufschwungs der Elektromobilität bieten sich Lanxess grosse Chancen an, «vor allem im Bereich der Batteriechemie». Lanxess-Vorstandsmitglied Anno Borkowsky sieht im neuen Vorhaben eine Möglichkeit: «Die Kooperation mit Tinci ist ein weiterer Schritt, um uns in diesem Markt zu etablieren.»

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