Lange Haftstrafen nach Attentat auf russischen General in Moskau
Nach einem tödlichen Bombenanschlag auf den russischen General Igor Kirillow hat ein Moskauer Gericht vier Männer zu langen Haftstrafen verurteilt. Der Hauptbeschuldigte wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

Das meldeten russische Medien. Die ersten zehn Jahre der Strafe müsse er im Gefängnis absitzen, den Rest in einer Strafkolonie mit erschwerten Haftbedingungen. Drei Komplizen verurteilte das Gericht demnach zu Freiheitsstrafen von 18 bis 25 Jahren. Ihnen wird Beteiligung an dem Anschlag vorgeworfen.
Kirillow war im Dezember 2024 vor seinem Wohnhaus in der russischen Hauptstadt Moskau von einem Sprengsatz getötet worden. Auch sein Adjutant kam dabei ums Leben. Kirillow war Chef der russischen ABC-Abwehrtruppen und zuständig für den Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Kampfstoffen. Zugleich war er ein wichtiger Propagandist des seit fast vier Jahren andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.
Der ukrainische Geheimdienst reklamierte das Attentat für sich. Ranghohe Offiziere in Moskau und auch Propagandisten sind seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine immer wieder Ziele von Anschlägen.










