Kreml

Kreml: Lockerung der Sanktionen nicht im Detail besprochen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Russland,

US-Präsident Donald Trump und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin haben bei ihrem jüngsten Telefonat dem Kreml zufolge die mögliche Lockerung von Sanktionen gegen Russlands Ölexport nicht näher besprochen.

Russia Putin
Wladimir Putin hört bei einem Meeting im Kreml zu. - keystone

«Nein, das Thema kam detailliert nicht zur Sprache», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow auf Anfrage russischer Journalisten in Moskau. Natürlich sei beiden Staatsführern klar, welche Auswirkungen solch ein Schritt für die Weltwirtschaft habe. Trump versuche, die Lage auf den globalen Energiemärkten vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs zu stabilisieren, sagte Peskow.

Trump hatte am Montag kurz nach dem Telefonat mit Putin erklärt, die USA setzten «bestimmte ölbezogene Sanktionen aus, um die Preise zu senken». Dies werde er tun, bis sich die Lage beruhigt habe. Eventuell sei es anschliessend auch nicht mehr nötig, die Restriktionen wieder in Kraft zu setzen, fügte er hinzu. Trump sagte nicht, welche Länder konkret er von den Sanktionen befreien wolle.

Medienberichten zufolge hat Indien bereits die befristete Erlaubnis erhalten, russisches Öl zu kaufen, nachdem der von Trump begonnene Krieg gegen den Iran den Transport fossiler Rohstoffe durch den Persischen Golf – eine der wichtigsten Handelsrouten – quasi zum Erliegen gebracht hatte. Der Ölpreis stieg stark in die Höhe – nach einer Äusserung von Trump, die Hoffnungen auf ein baldiges Kriegsende schürte, gab er nach.

Die Sanktionen gegen den russischen Ölexport wurden wegen des von Putin befohlenen Angriffskriegs gegen die Ukraine erlassen. Eine Feuerpause in dem Krieg habe Trump nicht gefordert, sagte Peskow. Russland sei zu weiteren Verhandlungen über ein Ende des Konflikts bereit und den USA für ihre Vermittlung dankbar. Einen konkreten Termin für die Fortsetzung der Gespräche gebe es aber nicht, sagte der Putin-Sprecher. Moskau fordert für ein Ende des Kriegs von Kiew neben dem Verzicht auf einen Nato-Beitritt auch die Überlassung weiterer ukrainischer Gebiete.

Kommentare

User #2785 (nicht angemeldet)

Russland braucht gar nichts an EU zu verkaufen und alles nach Asien zu liefern. Verdammte Faschisten dürfen nicht existieren.

User #3307 (nicht angemeldet)

Trump verkauft alles und jeden. Hauptsache er kriegt genug Geld.

Weiterlesen

pädo
Fachstelle überrannt
Arbër Bullakaj Gregor Rutz
392 Interaktionen
Demokratie-Initiative

MEHR IN POLITIK

1 Interaktionen
London
3 Interaktionen
Rom/Berlin

MEHR KREML

4 Interaktionen
Zürich/Moskau
15 Interaktionen
Zürich/Moskau
16 Interaktionen
Moskau/Sofia

MEHR AUS RUSSLAND

asf
31 Interaktionen
Moskau
8 Interaktionen
Belgorod
moskua
5 Interaktionen
In Moskau
6 Interaktionen
Moskau