Die Arbeitsagenturen in Deutschland erwarten eine weiterhin positive Entwicklung der Arbeitsmarktlage.
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Das Wichtigste in Kürze

  • Ifo-Institut: Unternehmen stellen immer mehr neue Mitarbeiter ein.

Zwar hätten Lieferengpässe in der Industrie den Aufschwung etwas abgebremst, erklärte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesarbeitsagentur am Dienstag. Die Arbeitsagenturen erwarteten trotzdem, «dass die Arbeitslosigkeit weiter zurückgeht, aber nicht mehr so schnell wie in den letzten Monaten». Auch das Beschäftigungsbarometer des Ifo-Instituts stieg erneut.

«Die deutschen Unternehmen stellen immer mehr neue Mitarbeiter ein», erklärte Klaus Wohlrabe vom Ifo. Das Beschäftigungsbarometer stieg im September auf 104,3 Punkte und damit den höchsten Wert seit Oktober 2018. «Die fortschreitenden Öffnungen in vielen Branchen sorgen für einen ständigen Anstieg der Beschäftigung.»

Im Verarbeitenden Gewerbe sank das Ifo-Beschäftigungsbarometer zwar leicht ab. Elektro- und Maschinenbauindustrie planten aber gleichwohl, ihre Mitarbeiterzahl zu erhöhen, genau wie die IT-Branche, betonte Wohlrabe. Steigende Zuversicht verzeichnete das Ifo-Institut auch im Gastgewerbe und im Handel. Das Bauhauptgewerbe plant demnach ebenfalls verstärkt Neueinstellungen.

Das IAB in Nürnberg erklärte, neben sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen gebe es aktuell auch einen Zuwachs bei Minijobs. Da ein Minijob die Arbeitslosigkeit jedoch nicht beende, wirke sich dies nicht auf die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen aus. Gleichzeitig kehren laut IAB vermehrt Menschen auf den Arbeitsmarkt zurück, die sich in der Corona-Krise zurückgezogen hatten. Die Beschäftigungserwartungen stiegen somit weiter an.

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