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    Kreml: Frühere Gazprom-Töchter nun vom Gashandel ausgeschlossen

    Keystone-SDA
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    Russland,

    Die früheren ausländischen Töchter des russischen staatlichen Energiekonzerns Gazprom sind nun komplett von Gashandel mit Russland ausgeschlossen.

    Pipeline-Teile auf Rügen
    Pipeline-Teile auf Rügen - AFP/Archiv

    «Die Unternehmen können an dem Prozess nicht mehr teilnehmen», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag laut der Nachrichtenagentur Interfax. Mit den sanktionierten Firmen werde Russland keine Beziehungen mehr unterhalten.

    «Sie sind einfach verboten», so Peskow. Demnach müssen andere Unternehmen in Europa den Gashandel mit Russland übernehmen.

    Konkrete Details zur Umsetzung der am Vortag veröffentlichten Sanktionen nannte Peskow nicht. Der Kremlsprecher verwies dazu auf Gazprom. Der Konzern hat sich bislang noch nicht dazu geäussert.

    Nach dem von Russlands Präsident Wladimir Putin befohlenen Krieg gegen die Ukraine verhängte der Westen Sanktionen gegen mehrere Tochterunternehmen von Gazprom in Europa. Als der russische Energieriese versuchte, Gazprom Germania zu liquidieren, nahm die Bundesregierung im April die deutsche Gazprom-Tochter als strategisch wichtiges Infrastruktur-Unternehmen unter staatliche Kontrolle.

    Daraufhin hat die russische Regierung nun Gazprom Germania und 30 weitere ehemalige Tochterunternehmen von Gazprom auf die Sanktionsliste genommen und russischen Unternehmen alle Geschäfte mit diesen Firmen verboten.

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